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EVP gegen Ausbeutung und Menschenhandel
Aus Tagesschau vom 21.09.2019.
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100 Jahre EVP EVP will gegen Menschenhandel und Ausbeutung vorgehen

Die EVP hat an ihrem Sonderparteitag in Brugg (AG) dem Menschenhandel und der Ausbeutung in der Schweiz den Kampf angesagt. Die Partei fordert unter anderem einen eigenen Straftatbestand für Arbeitsausbeutung.

Ein entsprechender Straftatbestand trete der fatalen Bagatellisierung der Arbeitsausbeutung entgegen und verankere ein klares Unrechtbewusstsein, schreibt die EVP Schweiz in ihrer Resolution.

Ausbeutung sei in der Schweiz ein «Low-Risk-Geschäft». Sie sei kaum geahndet und deshalb äusserst lukrativ. Entsprechend forderte die Partei auch Ressourcen für eine effektive Strafverfolgung.

Unter Ausbeutung falle sowohl die Ausbeutung der Arbeitskraft als auch die sexuelle Ausbeutung. In Bezug auf die Prostitution will die EVP «geeignete Massnahmen» für einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel. Prostitution verstosse gegen die Menschenwürde und Gleichberechtigung und sei mit dem Gesellschaftsbild der Schweiz nicht vereinbar.

Der Sonderparteitag der EVP stand unter dem Leitspruch «Menschen sind keine Ware».

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin  (Chäsli)
    Die EVP ist eine völlig überflüssige Partei, wir sollten in der Schweiz die 5% Hürde haben, politisch würde manches besser laufen. Diese kleinen und zudem religiösen Parteien sind unberechenbar und teilweise links, für das gibt's die SP.
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    1. Antwort von Bendicht Mühlethaler  (Rhenus)
      "Überflüssige Parteien": Wenn es so etwas überhaupt gibt, verschwinden die von selber wieder von der politischen Bühne - die EVP gibt es seit 100 Jahren. Kleinere Parteien gehören eben gerade zum Erfolgsrezept schweizerischer Politik. Eine 5%-Hürde passt nicht zu unserem Verständnis von einer funktionierenden Demokratie.
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    2. Antwort von Adi Berger  (Adi B.)
      Eigentlich sind alle Parteien überflüssig. Besser wären unabhängige Volksvertreter mit gesundem Menschenverstand ohne ideologisch sturen Partei-Hintergrund, aber die halten sich verständlicherweise lieber fern von der Politik. So bleiben halt nur die treuen Parteisoldaten, leider allzuoft Leute, die es ausser in der Politik zu nichts bringen
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    3. Antwort von Bendicht Mühlethaler  (Rhenus)
      @AdiB.: Das von den "sturen Parteisoldaten" und Leuten, die es ausser in der Politik zu nichts bringen, wird immer wieder einmal behauptet. Tatsächlich ist die Politik in der Schweiz finanziell nicht attraktiv. Höchstens nach einigen Jahren, wenn man/frau seine Beziehungen in Beratungstätigkeiten versilbern kann. Auch das funktioniert nicht immer, und wenn, dann braucht es dafür auch wieder Einsatz und Köpfchen. - Und der sture Partei-/Fraktionszwang ist in CH-Parlamenten nur wenig ausgeprägt.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Bitte aufhören mit den Wahlkampffloskeln! Bei uns in der Schweiz ist noch lange nicht alles gut, trotzdem ist es nirgendwo besser auf der Welt. Der Home Sapiens Sapiens (also WIR ALLE) ist keine harmlose Spezies. Nicht Wenige von uns sind berechnend, untolerant, respektlos, gefühllos, besitzen kriminelle Energie und Einige gehen sogar über Leichen. - Warum sollten also ausgerechnet PolitikerInnen (inkl EVP) bessere Menschen sein? - und, auch bei den Religionen hat es Sexisten und Vergewaltiger!!
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    So kann man sich das Leben leicht machen, gegen Ausbeutung im eigenen Land sein und den globalisierten Kapitalismus unterstützen und damit die Ausbeutung einfach in die 2. und 3. Welt verlagern. Aus dem Auge, aus dem Sinn. Und dann noch die Prostitution. Sie passe nicht in das Gesellschaftsbild der Schweiz? Wo lebt die EVP eigentlich? Wie wäre es mal mit ein bisschen Geschichtsunterricht und Tourismusunterricht bevor so etwas gesagt wird?
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    1. Antwort von Bendicht Mühlethaler  (Rhenus)
      "Den globalisierten Kapitalismus unterstützen und damit die Ausbeutung ... in die 2. und 3. Welt verlagern": Ich weiss nicht, wo in diesem Artikel davon die Rede ist. Die EVP kann damit nicht gemeint sein. Gerade beim Thema Ausbeutung, in der Prostitution und anderswo im Arbeitsleben, und beim Klimaschutz, setzt sich diese Partei klar für Menschen aus ärmeren Weltregionen ein. Das entspricht einem ehrlich gelebten christlichen Glauben. Ist aber auch für eher Glaubensferne sinnvoll und wählbar.
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    2. Antwort von Michaela Schmid  (Mitdenkerin)
      Die EVP ist ganz bestimmt nicht "Unterstützer des globalisierten Kapitalismus", wenn sie sich gegen Ausbeutung der Arbeitskräfte einsetzt. Und sie lagert diese auch nicht in die 3. Welt aus, sondern hat sich schon oft für globale Gerechtigkeit eingesetzt. Eine kleine feine Partei, die vernünftige Sachpolitik ohne grosses Tamtam macht.
      Wie wärs mit ein bisschen Information, bevor kommentiert wird?
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