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Legende: Audio Aus dem Archiv: Die Dargebotene Hand abspielen. Laufzeit 03:02 Minuten.
03:02 min, aus 100 Sekunden Wissen vom 11.10.2017.
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«143» wurde oft gewählt Beim Sorgentelefon liefen die Drähte heiss

Haben 2018 mehr Menschen beim Sorgentelefon angerufen als sonst? Die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer vom Sorgentelefon 143 haben 174'217 Gespräche mit Ratsuchenden geführt. Das sind 8,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wo wird 143 am meisten genutzt? Mit 12 Prozent war die Zunahme besonders stark in der Deutschschweiz, wo teilweise die Kapazitäten erhöht wurden, wie der Verband Die Dargebotene Hand mitteilte. Ein grösseres Angebot werde offenbar auch mehr genutzt.

Nutzen mehr Frauen das Sorgentelefon? Nach einer starken Zunahme im Vorjahr, waren 2018 die Anrufe von Männern leicht rückläufig. Der Männeranteil bei den Ratsuchenden liegt aber über die Jahre gesehen ziemlich konstant bei einem Drittel.

Wie beliebt ist die Onlineberatung? Die Zahl der Onlinekontakte ist stark gestiegen. Diese nahmen um 11,8 Prozent auf 6884 zu. Zwei Drittel der Kontakte fanden im Chat statt, ein Drittel via E-Mail. Weil die Nachfrage nach Chats in den letzten Jahren stetig zunahm, wird das Angebot weiter ausgebaut.

Sind die Online-Nutzer jünger als die Telefonanrufer? Die Onlineberatung wird von einem deutlich jüngeren Publikum genutzt als das Telefon. Nur jeder zehnte Ratsuchende war dort über 40 Jahre alt. Demgegenüber ist am Telefon ein Fünftel im Pensionsalter.

Welches sind die grössten Online-Themen? Online ist das Thema Suizid seit Jahren deutlich wichtiger als am Telefon. Stigmatisierte Themen werden bei der Onlineberatung offenbar häufiger angesprochen, da diese noch anonymer als das Telefon ist.

Welches sind die grössten Telefon-Themen? Bei den Gesprächsthemen hat sich wenig verändert: Mit einem Viertel aller Anrufe waren psychische Leiden das dominierende Anliegen. Fast ebenso häufig suchten Menschen Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. 17 Prozent der Gespräche drehten sich um Beziehungsthemen wie Partnerschaft und Familie. Bei 10 Prozent stand die Einsamkeit im Vordergrund. Bei 1,4 Prozent der Gespräche spielte das Thema Suizid eine Rolle.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Charles Dupond  (Egalite)
    Psychische Leiden, ebenso kuenstliche wie ueberfluessige Hindernisse bei der Bewaeltigung des Alltags - insbesondere der Befriedigung aller Grundbeduerfnisse,- sowie Erschoepfungsdepressions- oder Bilanzsuizid haben ihren Grund in einem wirtschaftshoerigen statt artgerechten System....
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