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Florian Haslinger vom Erdbebendienst: «Wir haben viele Meldungen aus der Bevölkerung erhalten»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 15.03.2021.
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3.3 auf der Richterskala Fast 1000 Meldungen: In und um Bern hat die Erde spürbar gebebt

  • Im Umfeld der Stadt Bern gab es ein Erdbeben. Es hatte eine Stärke von 3.3 auf der Richterskala.
  • Die Geräte des Erdbebendienstes an der ETH Zürich verzeichneten den Erdstoss um 14.27 Uhr.
  • Der Erdstoss war in mehreren Quartieren der Stadt Bern gut zu spüren, brachte Böden und Tischflächen zum Vibrieren.
  • Schäden sind bei dieser Stärke allerdings keine zu erwarten.

«Wir haben mittlerweile fast 1000 Meldungen erhalten», sagt Florian Haslinger vom Schweizerischen Erdbebendienst der ETH Zürich. «Das Beben war relativ oberflächennah, es ist also nicht auszuschliessen, dass es kleinere Schäden gibt – aber im Prinzip sind keine zu erwarten.»

Es war das 202. Erdbeben in diesem Jahr

Das letzte Erdbeben in der Region Bern trat am Abend des 3. Februar auf. Damals bebte die Erde in Bremgarten mit einer Magnitude von 2.8 auf der Richterskala. Bereits zuvor waren zwei leichtere Erdstösse registriert worden.

100 Erdbeben pro Monat sind bei uns völlig normal.
Autor: Florian HaslingerSchweizerischer Erdbebendienst

Ähnlich stark und spürbar wie am Montag in Bern bebte es letztmals am 1. März in Steckborn TG mit einem Wert von 3 auf der Skala.

Leichte Erdbeben sind in der Schweiz nicht ungewöhnlich. Im letzten Jahr verzeichnete der Erdbebendienst an der ETH Zürich insgesamt 1400 Beben. Das liege leicht über dem langjährigen Durchschnitt.

Nachrichten, 16:30 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    ...und im entsorgenden AKW Mühleberg, alles klar???
    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Herr Scheidegger, ich gehe davon aus, dass darüber berichtet worden wäre, wenn das Erdbeben Probleme in Mühleberg verursacht hätte. Ich wohne Luftlinie etwa gleich weit in westlicher Richtung entfernt, wie die Distanz von Bern nach Mühleberg ist. Hier war überhaupt nichts zu spüren.
  • Kommentar von Esther Jordi  (ejejej)
    Nun ja, wenigstens etwas, das sich in Bern bewegt ... ;-)
    1. Antwort von Emil Huber  (Deuter)
      Vielleicht wollte da etwas den Bundesrat wachrütteln und darauf hinweisen, dass man Situationen wie Corona Massnahmen nicht alleine an Hand von Zahlen ableiten sollte. Im Volksmund heisst es " Man kann etwas nicht in Worte fassen" Genau so kann man nicht alles in Zahlen fassen.
    2. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Zum Wachrütteln wird der Rüttler wohl zu schwach gewesen sein. Ist aber auch gut so. Die Schäden ohne Erdbeben sind schon gross genug.
    3. Antwort von Michael Heutschi  (=)
      Danke fuer Eue Kommentare. Diese haben mich herzhaft zum Lachen gebracht.
    4. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Zumindest die Bären sind dadurch aus ihrem Winterschlaf geholt worden, dürfen aber weiterhin nur mit Maske "besucht" werden.
    5. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Gerne, Herr Heutschi. :-)
      "Humor ist die Medizin, die am wenigsten kostet und am leichtesten einzunehmen ist."
      Giovanni Guareschi
  • Kommentar von Fabian Sefolosha  (Fabian Sefolosha)
    Ich wohne seit 11 Jahren in Bern und habe zuvor noch nie ein Erdbeben gespürt. Die beiden heute und im Februar allerdings überdeutlich.