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Das Fasnachts-Herz blutet: Keine Umzüge an der Luzerner Fasnacht
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 16.09.2020.
abspielen. Laufzeit 04:08 Minuten.
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Absage wegen Corona Keine «rüüdig schöne Fasnacht» in Luzern

  • Das Luzerner Fasnachtskomitee LFK hat am Mittwoch entschieden, die grossen Anlässe im Jahr 2021 ausfallen zu lassen.
  • Betroffen sind die Fasnachtsumzüge am sogenannten Schmutzigen Donnerstag und am Güdismäntig, sowie die beiden Fasnachtsanlässe im Vorfeld, der Fasnachtsmäärt vom Samstag und die Usgüüglete vom Dienstag. Die Anlässe locken jeweils Zehntausende Menschen in die Stadt.
  • Die Luzerner Fasnacht hätte Jahr 2021 vom 11. Februar bis am 17. Februar stattfinden sollen.

«Die geltenden Einschränkungen mit Kontaktdaten-Erfassung und Einteilung in 100er-Sektoren lassen ein ausgelassenes Fasnachtsfest nicht zu», begründet das Fasnachtskomitee den Entscheid. Es sei nicht zu vermeiden, dass sich entlang der Umzugsroute mehrere Zehntausend Besucher tummeln.

Mit diesem Entscheid wolle man den Guuggemusigen und Wagenbau-Gruppen etwas Planungssicherheit geben, auch wenn das «Fasnachtsherz» schmerze, so das LFK weiter.

Unklar allerdings ist, ob es am Schmutzigen Donnerstag und am Güdismäntig eine Tagwache gibt. Dieser Entscheid der Zünfte ist noch ausstehend. Auch die Durchführung des Monstercorso ist noch offen.

Fasnacht nicht abgesagt, aber…

Eine Fasnacht wie es die Luzernerinnen und Luzerner kennen, wird es nächstes Jahr nicht geben. Wie sie stattdessen genau aussehen wird, da bleibt LFK-Präsident Dani Abächerli vage: «In welcher Form die Fasnacht stattfinden wird, ist schwierig zu sagen. Es wird wohl eher in Richtung geschlossene Anlässe gehen.»

Eine Strassenfasnacht gibt es eher nicht
Autor: Dani AbächerliLFK-Präsident Dani Abächerli

Es gebe aber aktuell konkrete Ideen und gar Projekte in der Pipeline, die die aktuellen BAG-Gesundheitsrichtlinien erfüllten. Die Ideen gingen in die Richtung, dass gewisse Darbietungen von Fasnachtsgruppen per Video übertragen werden könnten.

Die Plakette und das Fasnachts-Magazin sollen 2021 trotzdem erscheinen.

Auch in Ob- und Nidwalden keine Grossanlässe

Wegen des Coronavirus finden auch in Ob- und Nidwalden keine grösseren Fasnachtsanlässe statt. Das teilten die jeweiligen Organisatoren am Mittwoch mit. In Obwalden würden die Guggenmusigen und Zünfte die Fasnacht stattdessen in «kleinen internen Anlässen» feiern. Aus Nidwalden heisst es einfach, dass die Fasnacht im Rahmen der Auflagen von BAG und Kanton stattfinden soll. Umzüge und andere grosse Veranstaltungen seien deshalb nicht möglich.

Vieles unklar ist hingegen noch in den anderen Kantonen. In Altdorf treffen sich die Fasnachtsvereine Ende September mit den Behörden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Und auch im Kanton Schwyz ist ein Treffen von Kantonsvertretern mit den Fasnachtsvertretern geplant, dies jedoch erst Mitte Oktober.

Regionaljournal Zentralschweiz, 12:03 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rochus Schmid  (Rochus Schmid)
    Uff..ich habe geträumt dass die Wucht der Luzerner Fasnacht die Bürokratie einfach überrollt. Das Joch ist wieder zurück. Alle müssen unten durch. Ich glaube das Ventil wird sich öffnen in Untergrundevents, in nicht angekündigten und kontrollierbaren Freiräumen. Ein Aufsteller ist für mich der heute stattfindende Stierenmarkt Thun. Die sturen Simmentalerkuhbauern machen einfach stumpenrauchend was sie schon immer gemacht haben. Wer einen Stier führen kann lässt sich nicht so leicht einschüchtern
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    1. Antwort von Halbeisen Charles  (chh)
      Den Qualm des Stumpens überlebt kein Virus.
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