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Abstimmung Kanton Aargau Ja zum teuersten Aargauer Verkehrsprojekt

Das grösste Verkehrsprojekt des Kantons soll die Gemeinde Suhr vor dem Kollaps retten. 54 Prozent stimmen zu.

  • Für 384 Millionen Franken soll die Gemeinde Suhr vom Verkehr entlastet werden. Es ist das teuerste Verkehrsprojekt, das je im Kanton Aargau zur Abstimmung kam.
  • 54 Prozent des Stimmvolks stimmen dem Kredit für das Gesamtverkehrsprojekt Veras zu.
  • Die Bildungsinitiative wird deutlich abgelehnt (57.4 Prozent).

Die Aargauer Gemeinde Suhr leidet unter dem Verkehr: Täglich zwängen sich über 20’000 Fahrzeuge durch die Gemeinde. Ein wichtiger Grund dafür ist die besondere Lage von Suhr, wo sich die Autobahn A1 sowie die Verkehrsachsen West-Ost und die Nord-Süd-Verbindung ins Wynental kreuzen.

Hier soll das Projekt «Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr», kurz Veras, Abhilfe schaffen. Geplant sind knapp fünf Kilometer neue Strassen, ein Tunnel, eine neue Brücke über das Flüsschen Wyna und zahlreiche Strassenüberführungen. Das Projekt wird voraussichtlich 384 Millionen Franken kosten – das teuerste Strassenprojekt, das es im Kanton Aargau je gab.

So soll es in Zukunft in Suhr aussehen

Die Erleichterung in der Region und in der Gemeinde Suhr ist gross. Dies bestätigt Thomas Baumann, Gemeinderat von Suhr und Grüner Kantonsparlamentarier. Das Resultat sei aber auch eine Verpflichtung, sagt Baumann gegenüber SRF: «Wir haben den Auftrag, dass wir hier schauen müssen, dass wir den Velo-, Fuss- und öffentlichen Verkehr fördern, so dass wir in 30 Jahren nicht wieder am gleichen Ort stehen mit der Stausituation.»

Aargauer Kredit für Strassenprojekt: «Ein Ja, das verpflichtet»

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Kurzeinschätzung von Barbara Mathys, Stv. Redaktionsleiterin Aargau Solothurn.

Das Aargauer Stimmvolk spricht den grössten je dagewesenen Kredit für ein Strassenprojekt, 384 Millionen Franken für das Gesamtverkehrsprojekt Suhr Veras. Am deutlichsten ist die Zustimmung in den Gemeinden um Suhr herum, ein deutliches Zeichen gegen die täglichen Stunden im Stau. Wie stark das Projekt die Verkehrssituation entspannen wird, zeigt sich erst in Jahren. Selbst Befürworter Thomas Baumann, Gemeinderat von Suhr und Grüner Kantonsparlamentarier, erinnert nun daran, dass jetzt auch die Region in der Pflicht stehe, schliesslich sei ein grosser Teil des Verkehrs regionaler Verkehr.

Die Zustimmung für das Verkehrsprojekt ist vor allem in der Region Suhr gross. Das deutlichste Ja gab es in der Gemeinde Gränichen mit 80 Prozent, im Suhren- Wynen- und Ruedertal liegt die Zustimmung zwischen 60 und 80 Prozent.

Gegnerinnen und Gegner sprachen von Symptombekämpfung, die Umfahrung werde Mehrverkehr produzieren.

Weitere Vorlage: Nein zur Bildungs-Initiative

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Das Stimmvolk lehnt die Volksinitiative «Bildungsqualität sichern – Jetzt!» mit 57.4 Prozent ab. Nur gerade sechs Gemeinden stimmten der Initiative zu, Ennetbaden, Baden, Windisch, Aarau, Kaiseraugst und Niederlenz.

Die Initaitive hätte die Qualität der Schulen sichern und in der Verfassung verankern wollen. Gegnerinnen und Gegner befürchteten Mehrkosten.

Abstimmungsdossier

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Legende: SRF

News und Hintergründe zu den Abstimmungen vom 14. Juni 2026.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 14.6.2026, 12:10 Uhr ; 

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