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Metro-Initiative: Das sagen Gegner und Befürworter
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 16.01.2020.
abspielen. Laufzeit 05:03 Minuten.
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Abstimmung Stadt Luzern Soll die Stadt Luzern eine Metro planen?

Die Metro-Initiative verlangt genauere Abklärungen des Projekts. Die Gegner halten dies für sinnlos.

Das Projekt: Die Idee der Initianten ist eine unterirdische Verbindung vom Stadtrand (beim Ibach) bis ins Zentrum am Schwanenplatz. Die Metro soll auch eine Zwischenstation unter dem Kantonsspital erhalten. Beim Ibach wäre eine grosses Parkhaus mit rund 2500 Parkplätzen vorgesehen.

Die Initiative: Weil der Stadtrat und das Parlament die Idee ablehnen, haben die Metro-Befürworter die Initiative «Die Metro-Luzern verdient eine Chance» lanciert. Sie verlangt, dass die Stadt das Projekt Metro entwicklet, mögliche Finanzierungen mit privaten Partnern ausarbeitet und vorsorglich Grundstücke im Gebiet Ibach sichert oder erwirbt.

Die Argumente der Befürworter:

  • Weniger Reiseverkehr in der Innenstadt: Alle Reisecars sollen am Stadtrand parkieren, die Touristen kämen dann mit der Metro direkt ins Zentrum.
  • Weniger Verkehr rund um das Spital: Auch Besucherinnen und Besucher des Spitals sollen künftig im Ibach parkieren und dort auf die Metro umsteigen.
  • Eine attraktivere Innenstadt: Die Innenstadt würde durch die Metro vom Strassenverkehr und damit von Lärm- und Abgasimmissionen entlastet werden.
  • (Mit-)Finanzierung durch Private: Die Initianten gehen von Baukosten von rund 400 Millionen aus. Sie sind überzeugt, dass Private in das Projekt investieren würden.

Ein Ja zur Initiative empfehlen SVP, FDP und GLP.

Die Argumente der Gegner:

  • Keine Einbindung in das bestehende Bahn- und Busnetz: Die Metro passe nicht ins Verkehrskonzept der Region Luzern. Es sei sinnvoller die bestehenden Verkehrslinien auszubauen.
  • Kein öV-Projekt: Mit dem Bau des grossen Parkhauses am Stadtrand wäre die Metro nur für Autofahrer oder für Reisebusse attraktiv. Damit fördere die Metro den Autoverkehr sogar.
  • Zu teuer: Die Gegner gehen von deutlich höheren Kosten aus als die Befürworter. Zudem gehen sie davon aus, dass der Betrieb und die Instandhaltung hohe Kosten verursachen. Die Metro könne nie rentieren.
  • Keine Vorteile für Luzernerinnen und Luzerner: Für die Stadtbewohner bringe die Metro keinen Nutzen, da im Ibach niemand wohne und arbeite. Die Gegner befürchten, dass die Metro ausserhalb der Rushhour kaum benutzt würde.

Gegen die Metro-Initiative sprechen sich CVP, SP und Grüne aus.

Eine Fotomontage des Schwanenplatzes mit Metrostation.
Legende: So stellen sich die Initianten das Eingangsportal zur Metrostation am Schwanenplatz vor. Visualisierung ZVG
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Wenn dies die Cars aus der Stadt verdrängt und den Torismus besser steuert finde ich die Idee gut.
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  • Kommentar von Walter Müller  (Wamu)
    Eine super Sachse für die Zukunft! Die Argumente der Gegner sehr schwach! Alle Stadtbewohner klagen über zu viel Verkehr in der Stadt, aber das Projekt bringt keinen Nutzen für die Bewohner!? Für mich als Aglo-Bewohner (ohne ÖV Anschluss) währe dies eine sehr gute Möglichkeit wieder in der Stadt Geschäfte zu tätigen!
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  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Wenn man schaut, wie in Bern so rasch mal fast eine Milliarde Franken in einen Schmalspurtiefbahnhof verlocht wird, der nichts anderes als ein Ersatzbau ist, dann müsste Luzern eigentlich vom Bund auch Geld für dieses im Vergleich hochsinnvolle Projekt bekommen.
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