Campingplatz am Schützenweiher
Winterthur: Verpflichtungskredit von 6.9 Millionen Franken
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JA
18'908 Stimmen
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NEIN
21'492 Stimmen
Das Projekt war sehr umstritten, das Resultat ist relativ knapp: 53.2 Prozent der Stimmenden lehnt die Vorlage des Stadtrats ab. Nur die Altstadt nahm sie knapp an. Es ging nicht nur um eine bauliche Erneuerung, sondern um eine Grundsatzfrage: Soll der Campingplatz künftig stärker touristisch genutzt werden – oder weiterhin Raum für alternative Wohnformen bieten?
Es ist unklar, wie es mit den Dauercampern weitergeht
Das Referendum gegen die Vorlage war vor allem von der IG Camping, der AL und linken Jungparteien getragen worden. Sie hatten vor den sozialen Folgen gewarnt, weil rund 60 Dauercamperinnen und Dauercamper ihren Platz verloren hätten. Die Gegner des Projekts argumentierten im Abstimmungskampf, dass der Sanierungsbedarf zwar bestehe, die Pläne des Stadtrates aber zu weit gingen. Insbesondere die Verdrängung von Menschen, die teilweise seit Jahren am Schützenweiher leben, sei nicht akzeptabel.
Wie es mit den Dauercamperinnen und Dauercampern nun weiter geht, ist offen. Stadtrat Caspar Bopp sagt nach der Abstimmung: «Wir sehen aus rechtlichen Gründen keine Möglichkeit, das Dauercampieren weiterhin zu ermöglichen.» Der Stadtrat dürfte gezwungen sein, eine neue Lösung zu erarbeiten. Denkbar ist ein angepasstes Projekt oder kleinere, etappierte Massnahmen.
Rückschlag für den Stadtrat
Der Zustand des Campingplatzes am Schützenweiher ist schlecht. Eröffnet worden ist er in den 1950er Jahren, saniert wurde er bisher nur oberflächlich. Der Stadtrat wollte ihn darum für knapp sieben Millionen Franken sanieren. Zudem, so der Stadtrat weiter, sei das Dauercamping in einer Erholungszone rechtlich problematisch.
Dauerhaftes Wohnen ist dort nicht erlaubt. Der Stadtrat duldete dies «aus Gründen der Verhältnismässigkeit». Neu hätte der TCS den Campingplatz betrieben. Doch daraus wird jetzt nichts.
Der zuständige Stadtrat Kaspar Bopp sagt nach der Abstimmung weiter: «Es wäre eine Chance gewesen einen zeitgemässen Campging-Platz zu erstellen und sicherzustellen, dass weiterhin campiert werden kann.» Er gehe davon aus, dass dieser Entscheid das Ende des Campierens in Winterthur bedeute.
Erholungsgebiet Rosenberg
Winterthur: Neuerschliessung und Strassenverlegung, Verpflichtungskredit von 3.16 Millionen Franken
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JA
23'854 Stimmen
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NEIN
16'459 Stimmen
Abwasserreinigungsanlage: Ausbau und Erneuerung
Winterthur: Verpflichtungskredit von 276 Millionen Franken
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JA
38'517 Stimmen
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NEIN
3'222 Stimmen