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Ernährungssouveränität Weitere Initiative zur Ernährung eingereicht

Innerhalb von zwei Jahren ist die dritte Volksinitiative zur Ernährung und Landwirtschaft eingereicht worden. Die Initiative «Für Ernährungssouveränität» lancierte die Bauerngewerkschaft Uniterre.

Initianten mit einem Traktor vor dem Bundeshaus in Bern.
Legende: Mit dem Volksbegehren soll auch eine breite Diskussion zur Landwirtschaft lanciert werden. Keystone

Die Bauerngewerkschaft Uniterre hat die Initiative «Für Ernährungssouveränität» mit 109'000 Unterschriften eingereicht. So soll eine nachhaltige, klimaschonende und gentechfreie Landwirtschaft entstehen.

«Wir reichen heute eine Verfassungsinitiative ein mit dem Ziel, in der Öffentlichkeit eine möglichst breite Diskussion über unsere Ernährung, über Landwirtschaft und über deren politische Zusammenhänge zu führen», sagte Uniterre-Vize Ulrike Minkner.

Mehr als 70 Organisationen und die weltweite bäuerliche Bewegung Via Campesina haben sich für die Initiative zusammenschlossen. Sie sehen darin die Chance, eine Wende in der Agrarpolitik anzustossen.

Das Begehren verlangt, die einheimische bäuerliche Landwirtschaft zu fördern und auf eine Versorgung mit überwiegend hiesigen Lebens- und Futtermitteln zu achten.

Es ist das dritte innerhalb von knapp zwei Jahren zu Stande gekommene Volksbegehren zu Ernährung und Landwirtschaft. Vorreiter war der Bauernverband mit dem Volksbegehren «Für Ernährungssicherheit». Danach folgten die Grünen mit der «Fair-Food-Initiative».

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Stefanie Schenk (Bäuerin)
    Bravo für die Initianten! @Thrum: Wir würden unsere Produkte noch so gerne zu fairen Preisen verkaufen und dafür auf Direktzahlungen (Subventionen sind passé, wir haben Leistungsvereinbarungen!) verzichten. @Oliver: + Spekulationsstopp-, Hornkuh-, Zersiedelungsstopp-, Fair-Food-Initiative... mir scheint, niemand will das, was uns die Marktwirtschaft derzeit aufzwingt. Bei den Lösungsvorschlägen gibt es zwar unterschiedliche Meinungen, aber vor allem den Willen, es besser machen zu wollen!
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  • Kommentar von Oliver Schaub (Oliver Schaub)
    Drei "Verbände", drei Initiativen. Alle wollen im "Prinzip" das selbe, bekriegen sich aber trotzdem und am Schluss kommt nichts. Sinnloser gehts nicht.
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  • Kommentar von D. Thrum (Thrum)
    Nachhaltig und klimaschonend? Also keine Subventionen mehr für tierische Produkte? lol Schön wärs.
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