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Grundeinkommen Fünfräppler-Berg sucht zahlungskräftigen Käufer

Für einmal lag das Geld tatsächlich auf der Strasse: Im Herbst schütteten die Initianten der Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen symbolisch für acht Millionen Einwohner Fünfräppler auf den Bundesplatz in Bern. Nun interessieren sich Millionäre und Museen für das Geld.

Einmal im Leben wie Dagobert Duck im Geld baden: Dutzende von staunenden Passanten und Touristen liessen sich das nicht entgehen. Medien aus dem In- und Ausland berichteten vom Goldregen vor dem Schweizer Bundeshaus.

Für die Werbeaktion nahmen die Initianten einen Kredit von 400'000 Franken auf. Ein Teil der Fünfräppler musste später wieder aus der Brunnenkanalisation des Bundesplatzes gefischt werden. Einige verschwanden in den Hosensäcken der Passanten.

Die Fünfräppler liegen jetzt in einem Tresorraum in Basel. Sie stehen zum Verkauf, auf einer Internet-Plattform für Millionäre: Wo sich Superreiche mit Flugzeugen, Jachten, Juwelen und nun eben auch mit einem Tresor mit ein paar Millionen Fünfrappenstücken eindecken können.

Audio
«Museen haben für Ausstellungen angefragt»
02:03 min, aus HeuteMorgen vom 31.12.2013.
abspielen. Laufzeit 02:03 Minuten.

Und es hagelt Angebote, wie Pola Rapatt von den Grundeinkommen-Initianten erzählt: «Es gibt Leute, die das in ihr Haus, das gerade gebaut wird, einbauen möchten. Und es gibt Museen – eines in Belgien und eines in Texas –, die für Sonderausstellungen angefragt haben.»

Der Entscheid, ob verkauft wird, an wen und zu welchem Preis, soll bis Ende Februar fallen. Die Werbeaktion der Initianten, die eigentlich für das Verteilen von Geld an alle sind, könnte dazu führen, dass sie selbst damit Geld verdienen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von A. Holenstein , Cross'n'Star
    Pola Rapatt und Mitinitianten sollte man die vollumfänglichen Abstimmungskosten bei einem NEIN aufdrücken. Die Linken missbrauchen das Initiativrecht und dafür sollten sie bestraft werden!
    1. Antwort von R. Fritschi , Schaffhausen
      Komische Ansichten von der Seite, die den Volchswillen so in die Höhe hievt?! Mir käme die eine oder andere sinnfreie Initiative von der bürgerlichen Seite in den Sinn, die viel Geld gekostet hat....
  • Kommentar von J. Knüchel , St. Gallen
    Herr Müller, ich glaube kaum, dass diese Leute Träumer sind. So wie es jetzt läuft, kann es kaum weitergehen es braucht eine Systemänderung.
  • Kommentar von P. Gisler , Luzern
    "Nun interessieren sich Museen für das Geld": Damit diese Verblödungs-Idee dann mit Steuererhöhung vom den Bürger/Innen bezahlt werden muss?
    1. Antwort von Charles Halbeisen , Bronschhofen
      Das Metall des Geldes gehört nach wie vor der Nationalbank. Der Besitzer ist nur Besitzer des Zahlungswertes, wie zB beim Geld auf dem Bank-Konto. Einschmelzen und Ähnliches wäre nicht erlaubt.