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Ansicht der Landschaft mit eingezeichnetem Terrain des geplanten Bärenparks.
Legende: Das geplante Bärenland soll unterhalb der Mittelstation der Weisshornbahn entstehen. Arosa Tourismus
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Abstimmungen Arosa Bären sollen Touristen nach Arosa locken

Bis zu fünf Bären sollen künftig in Arosa in einem Bärenpark leben. Am 27. November stimmt die Gemeinde Arosa über die nötige Zonenplanänderung ab.

Auf einer Fläche von vier Fussballfeldern sollen künftig bis zu fünf Bären wohnen. In der Anlage ist ein Bärenstall geplant, automatische Futteranlagen und ein elektrischer Zaun um das Gelände. Für Gemeindepräsident Lorenzo Schmid ist das Projekt wichtig für den Tourismus:

Das Bärenland soll eine Attraktion im Sommer sein.
Autor: Lorenzo SchmidGemeindepräsident
Audio
Die Pro- und Kontra-Argumente (08.11.16)
02:42 min
abspielen. Laufzeit 02:42 Minuten.

Gleichzeitig zeige die Gemeinde ein Herz für Tiere. Wichtigster Partner ist die Tierschutzorganisation «Vier Pfoten». Sie kümmert sich um geschundene Bären in Osteuropa und platziert sie um. Die Organisation betreibt bereits heute diverse Bärenparks, beispielsweise in Deutschland oder Bulgarien. Solche Bären sollen in Arosa laut den Initianten tiergerecht gehalten werden.

Kritikpunkt Standort

Skeptisch ist die Umweltschutzorganisation Pro Natura. Das Bärenland in Arosa sei ein weiteres Beispiel dafür, wie aus den Bergen ein Erlebnispark gemacht werde, sagt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Renata Fulcri.

Der Park wäre auch eine Barriere für die wildlebenden Tiere.
Autor: Renata FulcriWissenschaftliche Mitarbeiterin Pro Natura

Pro Natura kritisiert auch den Ort des geplanten Tierparks, der sich teilweise in einer Quellschutzzone befindet. Diesen Punkte habe man abgeklärt, entgegnet Gemeindepräsident Lorenzo Schmid: «Die Trinkwasserversorgung bleibt unberührt».

Das Projekt Bärenland kostet vier Millionen Franken. Zwei Millionen Franken übernehme «Vier Pfoten», den Rest würden zwei private Spender bezahlen, sagt Gemeindepräsident Lorenzo Schmid. Am 27. November stimmt die Gemeinde Arosa über die nötige Zonenplanrevision ab.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Angela Keller  (kira)
    Wenn geschundene Bären ein Plätzchen finden um ihren Lebensabend einigermassen artgerecht verbringen können ist es eine gute Idee. Nicht gut finde ich wenn Gaffer den Park besuchen. Besser wäre Sponsoren und Spenden zu generieren, damit die Tiere ihre Ruhe haben, ganz zum Tierwohl. Warum müssen Tiere immer als Attraktion herhalten?