Uni Luzern kann Wirtschaftsfakultät aufbauen

Mit einem Ja-Stimmenanteil von 55 Prozent sagen die Luzernerinnen und Luzerner Ja zur Änderung des Universitätsgesetzes. Damit kann die Uni eine vierte Fakultät erreichten.

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Bildlegende: Die kleinste Uni der Schweiz soll um eine Fakultät erweitert werden. Die SP ist dagegen. PD

Die kleinste Universität der Schweiz kann wachsen. Mit 65'761 Ja- gegen 53'618 Nein-Stimmen befürworteten die Luzernerinnen und Luzerner die Revision des Universitätsgesetzes. Damit sagte die Bevölkerung Ja zum Aufbau einer vierten Fakultät. Die Universität, der Regierungsrat und das Kantonsparlament wollen eine wirtschaftswissenschaftliche Abteilung errichten. Weil der Kanton deren Aufbau aber nicht alleine finanzieren kann, sollen private Geldgeber einspringen.

Ausbau Universität Luzern Auf / Zuklappen

Kanton Luzern: Änderung des Universitätsgesetzes

JA-Stimmen absolut: (65'761 Stimmen)
NEIN-Stimmen absolut: (53'618 Stimmen)
JA-Stimmen relativ: 55.1%
NEIN-Stimmen relativ: 44.9%

Argumente stachen nicht

Die SP hatte das Referendum gegen das neue Universitätsgesetz ergriffen. Die Partei stört sich daran, dass der Aufbau der neuen Fakultät von Privaten finanziert werden soll und fürchtet um die Unabhängigkeit von Lehre und Forschung. Zudem brauche es keine weitere Universität, an der Wirtschaft studiert werden könne.

Die Argumente der SP stachen nicht. Die Regierung hatte dagegen gehalten, dass dank der neuen Fakultät weniger Luzerner auswärts studieren würden, womit Luzern weniger Geld an andere Universitäten zahlen müsse.