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Abstimmungen vom 28.9.2014 Der Abstimmungssonntag bei SRF

Die Schweizer Stimmbevölkerung entscheidet am Sonntag über zwei eidgenössische Vorlagen. In zahlreichen Kantonen und Gemeinden finden zudem Abstimmungen und Wahlen statt. SRF berichtet umfassend im Radio, Fernsehen und Online über die Ergebnisse, Reaktionen und Analysen.

Auf eidgenössischer Ebene stehen zwei Vorlagen zur Abstimmung. So entscheiden die Stimmbürger über die Initiative «für eine öffentliche Krankenkasse». Weiter müssen die Stimmberechtigten über die Initiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!» befinden.

In 16 Kantonen stehen Sachgeschäfte auf dem Stimmzettel. So entscheiden beispielsweise die Jurassier über das passive Wahlrecht für Ausländer. Das Stimmrecht für Ausländer steht auch im Kanton Schaffhausen auf dem Stimmzettel. Im Kanton Genf muss das Volk über ein Milliarden-Bauprojekt für einen Strassentunnel unter dem Genfer Seebecken befinden.

Spannend ist die Ausgangslage in den beiden Basel. Dort entscheiden die Stimmbürger in einer in beiden Kantonen gleichlautenden Vorlage, ob Basel-Stadt und Basel-Landschaft einen Fusionsprozess einleiten sollen oder nicht.

Auf kommunaler Ebene wird in Bern, Köniz und Ostermundigen über das Tram Region Bern – ein Projekt von 500 Millionen Franken – entschieden.

Im Kanton Neuenburg wird gewählt. Hier geht es um die Nachfolge für den zurückgetretenen SVP-Staatsrat Yvan Perrin. Zu einer Ersatzwahl kommt es auch in der Stadt Schaffhausen. Die Nachfolge von Stadtpräsident Thomas Feurer (GLP) muss geregelt werden.

Berichterstattung in TV und Radio

Das Abstimmungsstudio auf SRF 1 liefert ab 12.30 Uhr Trends, Hochrechnungen, Resultate, Analysen und Reaktionen. Ab 16.00 Uhr finden die Roundtable-Gespräche mit Gewinnern und Verlierern statt.

Legende: Video «Abstimmungsstudio vom 28.09.2014» abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Vom 28.09.2014.

Um 17.05 Uhr folgt die Präsidentenrunde und ab 18.15 Uhr eine Gesamtübersicht aller Resultate mit den Reaktionen der Bundesräte.

Die Abstimmungssendung moderiert Urs Leuthard, die Präsidentenrunde Nathalie Christen. Die Trends und Hochrechnungen analysiert Politikwissenschaftler Claude Longchamp vom Institut gfs.bern.

Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News berichten ab 12.00 Uhr über die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen. In der Spezialsendung kommen Vertreter der politischen Parteien zu Wort. Um 17.05 Uhr diskutieren die Parteipräsidenten die Abstimmungsergebnisse. Ab 18.00 Uhr folgen im «Echo der Zeit» die Reaktion des Bundesrats, die wichtigsten Stellungnahmen, Interviews und Analysen.

Die Regionaljournale von Radio SRF berichten um 12.00 und ab 13.00 Uhr über die Resultate in den Kantonen und Gemeinden – mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Resultate und Reaktionen in der jeweiligen Hauptausgabe um 17.30 Uhr.

Legende: Video «Der Abstimmungssonntag im Netz» abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Vom 04.02.2014.

Abstimmungsservice online

SRF berichtet auch online auf www.srf.ch/abstimmungen über die neusten Trends, aktuellsten Resultate, Hochrechnungen und Reaktionen. Sämtliche kantonale und auch wichtige kommunale Ergebnisse sind ebenfalls online abrufbar. Grafisch werden die Urnengänge auf interaktiven Schweizerkarten übersichtlich aufgearbeitet.

Video- und Audiobeiträge runden das Angebot ab. Und die Abstimmungssendungen von Radio und Fernsehen sind als Livestream im Internet abrufbar. Exklusiv online gestreamt wird die Medienkonferenz des Bundesrates.

Bezüglich der sozialen Medien liefert SRF ebenfalls einen umfassenden Service. SRF publiziert auf Twitter via @srfnews, Link öffnet in einem neuen Fenster und auf Facebook, Link öffnet in einem neuen Fenster jeweils die neusten Resultate. Interessierte können sich mit dem Hashtag #abst14, Link öffnet in einem neuen Fenster an der Abstimmungssendung beteiligen.

Neu können Resultate und Hintergründe zu den Abstimmungen auch via Whatsapp eingeholt werden. Direkt, persönlich und mobil informiert SRF über diese Smartphone-App. User können dazu ab sofort gratis den Service abonnieren. Eine Whatsapp-Nachricht mit dem eigenen Namen und dem Text «Start SRF News» an +41 79 302 20 33 genügt.

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Der Abstimmungssonntag – umfassend, kompakt, aktuell

6 Kommentare

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  • Kommentar von stefan Heezen, st.gallen
    Grüezi Herr Gerber Würden Sie auf Ihren Schweizer Pass verzichten wenn Sie in irgendeinem Land der Welt gerne würden können wählen oder abstimmen? Ich würde mich gerne in der Schweiz einbürgern um abstimmen zu können, aber mein Heimatland Holland toleriert keine Doppelbürgerschaft, obwohl ich hier in der Schweiz seit über 40 Jahren wohnhaft bin. Gerne hätte ich eine ehrliche Antwort von Ihnen auf meine Frage.
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  • Kommentar von M. Grütter, Uetendorf
    Wahlrecht für Ausländer? Einbürgern und die Frage ist überflüssig!
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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Wenn ich nur die Kantonalen Wahlen mir ansehe, wird mir Schlecht. Wahlrecht für Ausländer!? Wie bitte? In keinem Land Weltweit gibt es das. Bei dem hohen Anteil an Ausländern sind die Schweizer immer weniger. Nein Danke. Fusion mit Baselland? Sicher nicht, ich will nichts mit den Kulturbanausen (Theater Subvenstion Abstimmung) zu tun haben, zudem wirds mehr Steuern geben und da habe ich keine Lust drauf. Genf mit Milliardenprojekt für Intl. Organisationen? Geht es noch gut? Es wird interessant.
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    1. Antwort von Schelbli Bernardus, Basel
      Wahlrecht für Ausländer! Ja! Ich bin ja kein Nazist! Sie sollen auch an die Urne dürfen! SIE HABEN DIE GLEICHEN RECHTE! Wie alle Menschen!
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    2. Antwort von M. Hediger, Basel
      Schelbli Bernardus: Mir ist neu, dass das Wahlrecht ein Menschenrecht ist. Nicht einmal die EU stimmt im Volk über Sachgeschäfte ab!
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    3. Antwort von Ulrich Bauer, Basel
      Ausländern einfach das Stimmrecht geben oder Einbürgern ist nicht die richtige Lösung. Diese Mitbewohner sollen doch unsere Sprache, unsere Kultur und auch unser direkt-demokratisches System kennenlernen. Wir müssen ihnen bei der Integration helfen und sie nicht ausgrenzen. Aber - Hand aufs Herz - Wann haben Sie zum letzten mal einen Flüchtling, einen Bauarbeiter oder eine Reinigungsperson zu sich nach Hause eingeladen?
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