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Parteien und Verkehrsverbände Breite Allianz für das Velo

Legende: Video Velowege sollen in die Verfassung abspielen. Laufzeit 01:42 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 23.08.2018.
  • Heute ist das Ja-Komitee der Velo-Vorlage vor die Medien getreten.
  • Für das Anliegen setzen sich unter anderem Vertreter des TCS und aller grossen Parteien ausser der SVP ein.

Die Mobilität in der Schweiz werde sich durch den Bundesbeschluss Velo verbessern, sagte SP-Nationalrat Matthias Aebischer. Er ist Präsident des Verbandes Pro Velo Schweiz.

Städte und Gemeinden mit an Bord

Zusammen mit Aebischer traten Parlamentarier von FDP, CVP, Grünen, BDP und GLP vor die Medien. Der Bundesbeschluss ermögliche es, die verschiedenen Verkehrsströme besser zu trennen, sagte FDP-Nationalrat und TCS-Vizepräsident Thierry Burkart. Für die Vorlage setzen sich auch weitere Verkehrsverbände, Städte und Gemeinden ein. Dagegen ist die SVP.

Erste Umfragen deuten auf eine hohe Zustimmung zur Velo-Vorlage hin. Verkehrsministerin Doris Leuthard hat bereits vor den Sommerferien die Werbetrommel für den neuen Verfassungsartikel gerührt.

Keine Subventionen vom Bund

Über den Velo-Artikel wird am 23. September abgestimmt. Es handelt sich um eine Ergänzung der bestehenden Verfassungsbestimmung über Fuss- und Wanderwege. Abgestimmt wird über einen direkten Gegenvorschlag des Parlaments. Die Velo-Initiative, die diesem zugrunde liegt, ist zurückgezogen worden.

Wie beurteilen Sie Parlament und Bundesrat?

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In einem Jahr finden nationale Wahlen statt. Wie beurteilen Sie die politische Arbeit des Parlaments und des Bundesrats? Für welche Partei würden Sie sich heute entscheiden? Nehmen Sie teil an der Umfrage, Link öffnet in einem neuen Fenster. Die Ergebnisse der Umfrage werden in den kommenden Wochen auf den Kanälen der SRG SSR publiziert. Die Teilnahme an der Befragung ist anonym.

Anders als die Initiative rührt der Velo-Artikel weder an der heutigen Zuständigkeit der Kantone noch verpflichtet sie den Bund zu neuen Subventionen. Velowege sollen in Zukunft gleich behandelt werden wie Fuss- und Wanderwege.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die Probleme zwischen Fussverkehr und Veloverkehr haben ihre Ursachen in der gebauten Infrastruktur, die dem Fuss- und dem Veloverkehr zu wenig Platz einräumt. Wenn Velofahrende auf das Trottoir ausweichen, geht das zulasten der Fussgänger. Das Velo braucht genug eigenen Platz, um Konflikte zu vermeiden. Fussverkehr und Veloverkehr sollten grundsätzlich getrennt geführt werden. Velofahren ist schnell, gesund, hält fit, ist umweltfreundlich, klimaschonend, günstig, angesagt und förderungswürdig.
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  • Kommentar von Rochus Schmid (Rochus Schmid)
    Wir unterscheiden noch zu stark (vergangenheitsbezogen) zwischen Auto und Velo. Die Zukunft gehört dem Mischprodukt, so etwas wie ein elektrisches Dreirad mit Wetterschutz. Die Basis ist das Gewicht des Menschen. Das Gewicht des Fahrzeugs sollte so tief wie möglich sein (ca.50 kg pro Person). Für dieselbe Personentransportleistung müsste etwa nur 10% des heutigen Gewichts transportiert werden, eine konkurrenzlose Effizienzsteigerung. In der Innenstadt wären Fahrzeuge unter 200 kg zugelassen.
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    "Velowege gehören in die Verfassung". Ja sicher, wo denn sonst? Auf unseren überlasteten Strassen hat es definitiv keinen Platz dafür.
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    1. Antwort von Lukas Gubser (Mastplast)
      Nicht jeder wohnt in der Stadt und kann das Velo nehmen.... aber für diese Erkenntnis fehlt leider immer mehr Menschen das Verständnis.
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