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Umfrage zu den Abstimmungen Alle Ergebnisse – Selbstbestimmungs-Initiative hat's schwer

Wäre bereits Anfang Oktober entschieden worden, hätte das Stimmvolk Nein zur Selbstbestimmungs-Initiative gesagt.

Übersicht gfs-Umfragen

Fünf Wochen vor den Abstimmungen vom 25. November ist die Meinungsbildung zur Selbstbestimmungs-Initiative relativ weit fortgeschritten. Eine komfortable Mehrheit lehnt die Vorlage ab. Auch beim Referendum gegen die Sozialdetektive scheinen die Meinungen gemacht zu sein. Der Wissensstand zur Hornkuh-Initiative ist aber noch gering.

Selbstbestimmungs-Initiative mit Startschwierigkeiten

Die SVP-Initiative wirft seit Monaten ihre Schatten voraus. Allerdings hat es die SVP bislang nicht geschafft, über die eigene Parteibasis hinaus zu mobilisieren. Derzeit lehnen 55 Prozent der Stimmberechtigten die Initiative ab, 39 Prozent sind dafür. Überdurchschnittliche 66 Prozent der Befragten haben bereits eine feste Stimmabsicht. Lediglich 6 Prozent wissen noch nicht, wie sie abstimmen wollen. Trotz des klaren Verdikts: Die Initiative hat durchaus noch Chancen.

Mehr zur Selbstbestimmungs-Initiative

Kaum Chancen für das Referendum gegen Sozialdetektive

57 Prozent der Stimmberechtigten sagen Ja oder eher Ja zum Gesetz über die Überwachung von Sozialversicherten – nur 39 Prozent haben Bedenken wegen ihrer Privatsphäre. Dass die Gegner den Trend noch umkehren können ist kaum zu erwarten.

Mehr zur Überwachung Sozialversicherter

Hornkuh-Initiative fliegen die Herzen zu

Armin Capaul gegen den Rest: Der Bergbauer hat mit seiner Hornkuh-Initiative viele Sympathien gewonnen. Derzeit wollen 58 Prozent der Stimmberechtigten ein Ja in die Urne legen. Gegen die Vorlage sind 36 Prozent. Typischerweise verlieren Initiativen im Verlauf des Abstimmungskampfes allerdings an Zuspruch – gelaufen ist das Rennen also noch nicht.

Mehr zur Hornkuh-Initiative

Stimmbeteiligung

Am 25. November 2018 kommt es voraussichtlich zu einer überdurchschnittlichen Beteiligung. Die beiden Vorlagen zur Selbstbestimmungs-Initiative und zur Überwachung der Sozialversicherten dürften sowohl das rechte wie auch das linke Lager stark mobilisieren. Hinzu kommt, dass der Abstimmungskampf zu diesen beiden Vorlagen bereits früh eingesetzt hat und sich voraussichtlich noch intensiviert.

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Müller (HPMüller)
    Ich verstehe diese Blauäugigkeit bei den Privatschnüfflern nicht. Die Zahlen der IV von 2013 zeigen, dass schon damals dreimal mehr Menschen willkürlich ausspioniert wurden, als dann tatsächlich wegen Versicherungsbetrugs angezeigt (nicht verurteilt!) wurden. Und von jenen, die angezeigt wurden war ein grosser Teil sonst aufgeflogen, auch ohne Ueberwachung. D.h. weit mehr als 3/4 der Betroffenen werden grundlos (!) bis ins Schlafzimmer überwacht. Und das ohne Entschädigung oder Entschuldigung.
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    1. Antwort von A Subic (Subic)
      "D.h. weit mehr als 3/4 der Betroffenen werden grundlos (!) bis ins Schlafzimmer überwacht." das müssen sie nun aber schon belegen. Auch der Teil mit dem Schlafzimmer. Dankeschön
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  • Kommentar von Martha Bosshard (Rheintal)
    Man sieht, dass Operation Libero aktiv geworden ist. So viele Neins sind in vorherigen Artikeln nicht aufgetaucht. Aber eben, das ist Demokratie! Möge die richtige Entscheidung gewinnen.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Die roten Balken hier überzeugen mich NULL ! Mehr ist zu diesen suggerierenden Umfragen nicht zu sagen . Die Klugen wissen was sie zu stimmen haben. Danke 14:13h
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