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Abu-Dhabi-Affäre Pierre Maudet gibt Regierungspräsidium vorläufig ab

Auch die Funktion als Polizeivorsteher legt Maudet nieder. Der angeschlagene Regierungsrat will die Vorwürfe aus der Abu-Dhabi-Affäre entkräften und in seine Funktionen zurückkehren.

  • Dem angeschlagenen Genfer Regierungspräsidenten Pierre Maudet werden weitere Kompetenzen entzogen.
  • Der Freisinnige gibt nach dem Dossier über Justizfragen im Sicherheitsdepartement auch das Regierungspräsidium, die Kontrolle über die Polizei und den Flughafen vorübergehend ab.
  • Diese Massnahmen hat die Regierung an einer Medienkonferenz in Genf bekanntgegeben.
  • Sie sind eine Reaktion auf die Entwicklungen in der Affäre um eine private Reise Maudets nach Abu Dhabi.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 15:48

    Wir schliessen hiermit den Liveticker und bedanken uns für Ihr Interesse. Wir decken auch weitere Entwicklungen im Fall Maudet für Sie ab. Besten Dank, Ihre SRF-News-Redaktion

  • 15:47

    Fazit auf der heutigen Pressekonferenz

    Dem angeschlagenen Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet werden also weitere Kompetenzen entzogen. Er gibt das Regierungspräsidium sowie die Kontrolle über die Polizei und den Flughafen vorübergehend ab, bleibt aber Staatsrat. Maudet betont, er habe Fehler gemacht, wolle aber wie in anderen Situationen kühlen Kopf bewahren und sich für sein Amt einsetzen.

  • 15:40
    Ich bin ein Kämpfer. Ich kämpfe für die Ehre und das Amt. Darum muss ich jetzt aber vorübergehend einen Schritt zurückmachen
    Autor: Pierre MaudetGenfer Regierungpräsident
  • 15:36
    Legende: Video «Ich kämpfe um mein Amt» abspielen. Laufzeit 00:29 Minuten.
    Aus News-Clip vom 13.09.2018.
  • 15:35

    Maudet sagt, er wolle nicht For­fait geben, sondern einzig die Glaubwürdigkeit der Institutionen wahren. Er teile alle Massnahmen, die die Regierung getroffen habe. Maudet betont: Die Massnahmen seien provisorisch. «Ich bin nicht zurückgetreten.»

    Ich will nicht Forfait geben.
    Autor: Pierre MaudetGenfer Regierungspräsident
  • 15:31

    Kein Hinweis auf Verwicklung in Grossprojekt

    Laut Hodgers hat die Regierung keinerlei Hinweise, dass Maudet in irgendeiner Form in das Grossprojekt am Genfer Flughafen verwickelt war. Maudet selber habe aber aufgrund des öffentlichen Verdachts, Distanz zum Dossier schaffen wollen. Entsprechend habe die Regierung auch den Flughafen einem anderen Regierungsmitglied zugeteilt.

  • 15:23

    «Massnahmen wohl überlegt, keine Sanktionen»

    Unklar ist, ob die heutigen Massnahmen mit den neusten Entwicklungen der Affäre-Maudet zu tun haben. Hodgers sagt, die Massnahmen seien wohl überlegt gewesen. Man habe bewusst Zeit verstreichen lassen, um nicht aus emotionaler Betroffenheit zu handeln. Die Massnahmen seien nicht als Sanktionen zu verstehen – sondern dienen dazu, die Glaubwürdigkeit der Regierung aufrecht zu erhalten.

  • 15:19
    Legende: Video «Vertrauen ist verletzt worden» (franz.) abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
    Aus News-Clip vom 13.09.2018.
  • 15:15

    Maudet muss Kontrolle über die Polizei abgeben

    Konkret muss Pierre Maudet das Regierungspräsidium und die Kontrolle über die Polizei vorübergehend abgeben.

  • 15:10

    Provisorische Massnahmen

    Der Vize-Präsident präzisiert: Die Massnahmen der Genfer Regierung sind provisorisch.

  • 15:08

    Maudets Dossiers werden in der Regierung neu verteilt.

  • 15:04

    Maudet verzichtet vorläufig

    Vize-Regierungspräsident Antonio Hodgers gibt bekannt: Pierre Maudet verzichtet vorläufig auf sein Amt als Regierungspräsident.

    Legende: Video «Er gibt sein Amt als Regierungspräsident provisorisch ab» abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
    Aus News-Clip vom 13.09.2018.
  • 15:00

    Zur Vorgeschichte

    Die Affäre Maudet hat am Mittwoch eine neue Wende bekommen. Recherchen der «Rundschau» zeigten, dass die Organisatoren von Maudets Reise nach Abu Dhabi an einem Grossprojekt in Genf beteiligt sind.

  • 14:51

    Pressekonferenz des Genfer Regierungsrats

    Willkommen zum Liveticker. Der Genfer Regierungsrat hat kurzfristig eine Medienkonferenz einberufen. Im Fokus steht die neuste Entwicklung in der Affäre um Regierungspräsident Pierre Maudet.

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