Zum Inhalt springen

Header

Video
Graf-Litscher: «Die Zwischenfälle haben deutlich zugenommen»
Aus News-Clip vom 21.09.2020.
abspielen
Inhalt

Änderung des Luftfahrtgesetzes Renitente Passagiere sollen einfacher belangt werden

  • «Flegel-Passagiere» sollen künftig einfacher rechtlich belangt werden können.
  • Der Nationalrat hat als Erstrat die entsprechende Anpassung des sogenannten Abkommens von Tokio einstimmig gutgeheissen.

Sogenannte «Unruly passengers» stellten die Luftfahrt in den vergangenen Jahren zunehmend vor Probleme. In mehreren Fällen gefährdete dies die Sicherheit des Flugzeugs. Vereinzelt mussten sogar ungeplante Zwischenlandungen eingelegt werden, um störende Personen abzusetzen.

Das Protokoll ist Teil multilateraler Rechtsvorschriften der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO), bei der die Schweiz Mitglied ist.

Schadenersatzansprüche vorgesehen

Neu ist eine obligatorische Gerichtsbarkeit für Halter- und für Lande-Staaten vorgesehen. Es enthält auch eine Liste der schwersten Straftaten. Ausserdem sind Schadenersatzansprüche gegenüber der Person vorgesehen, die wegen ihres Verhaltens ausgeladen werden musste.

Die Anpassung des Protokolls trage der wachsenden Anzahl renitenter Fluggäste Rechnung, so Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga. Das Geschäft geht nun an den Ständerat.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Kurt Flury  (Simplizissimus)
    Da haben jetzt die Fluggesellschaften eine Handhabe einen fehlbaren Passagier richtig zur Kasse zu bitten: So ne zwischenlandung kostet dann sicher rasch mal ein paar tausend oder auch zehntausend Franken. Wenn ich aber von der Fluggesellschaft mein Geld für einen gecancelleten Flug zurück möchte, dann warte ich mindestens lebenslänglich darauf. Schon sehr ungleich die Spiesse...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Oskar Wagner  (wingman)
      @Simplizissimus: Ja genau, so lässt sich das gemäss ihrem Nicknamen vereinfachen, allerdings mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass ein Ticket-Storno nicht lebensgefährdend ist, ein "unruly passenger" hingegen unter Umständen schon. Ich spreche hier aus meiner Erfahrung als langjähriger Flugkapitän, der aus genau diesem Grund schon mal eine Zwischenlandung gemacht hat...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
    Erledigt sich doch von selbst wenn alle Flugesellschaften am Boden bleiben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Sascha Ehring: Ja! Aber wenn Corona vorbei ist wird vermutlich noch mehr rumgeflogen und dann ist das Problem immer noch nicht gelöst.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Erik Eisermann  (ECATWEAZLE)
    Guten Abend.
    den Inhalt dieses Berichts kann ich nicht nachvollziehen.
    Ich bin nicht wenig geflogen, aber ich habe einen solchen Störfall noch nicht erlebt.
    Allerdings fände ich es netter, wenn die Passagiere beim Verlassen des Flugzeugs etwas gelassener geben und wenn man dem Piloten ein freundliches Feedback zollt, dass Flug und Landung gut geglückt sind.
    Das ist keine Selbverständlichkeit.
    Freundliche Grüsse, ee
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von alfons amgwerd  (Seerosenpflücker)
      habe ich noch nie verstanden warum nach der landung geklatscht wird.
      bedanken sie sich auch bei einem bauarbeiter der die kanalisatin instand hält damit unser aller abwasser problemlos abfliesst?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Lukas Von Stitenberg  (Lukas v. Stitenberg)
      Ich bin auch viel in der Luft unterwegs und habe einen solchen V. ebenfalls noch nie erlebt. Was das freundl. Feedback anbelangt, denke ich, dass eine nette Verabschiedung der Flugmitarb. reicht. Starts- und Landungen gehören zu den elementarsten Tätigkeiten der Piloten und man sollte wirklich davon ausgehen dass sie diese problemlos bewältigen können (und nicht „geglückt“ sind). Oder hat Sie schon mal jemand beglückwünscht wenn Sie Ihre langjährig Arbeit wie immer korrekt gemacht haben? ;)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ alfons amgwerd: Immerhin liegt Ihr Leben in der Hand der Piloten. Beim Kanalarbeiter, auch wenn es, verglichen mit dem Pilot, kein angenehmer Job ist, ist das eben nicht so. Wenn der Kanal nicht richtig gereinigt ist, sterben Sie nicht. Wenn der Pilot eine Bruchlandung macht, dann kann das gefährlich werden für die Passagiere.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Samuel Röthlisberger  (S.Roethlisberger)
      Klatschen sie beim Busfahren?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      Nur weil die Crew im Cockpit einmal mehr ihren eigenen Hintern sicher auf den Boden gesetzt hat, muss man wirklich nicht klatschen. Das ist immer etwas peinlich. Aber bedanken kann man sich schon, auch bei den Flight Attendants, deren Aufgabe eh unterschätzt wird. Und vor allem in der heutigen Zeit, wo diese Menschen nicht wissen, ob sie Ende Jahr noch einen Beruf haben...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen