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Die finanzielle Lage ist prekär
Aus Tagesschau vom 23.06.2020.
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Aktion «Night of Light» Veranstalter machen auf ihre Notlage aufmerksam

  • In der ganzen Schweiz sind in der Nacht zum Dienstag verschiedene Gebäude rot beleuchtet worden, darunter das Opernhaus in Zürich.
  • Die gemeinsame Aktion mit dem Namen «Night of Light» wurde von Unternehmen, Veranstaltungsorten und Kulturschaffenden lanciert, um auf ihre Notlage in der Corona-Krise hinzuweisen.

Es sei zwar ein Lichtblick, dass mit den Lockerungen nun wieder Anlässe möglich seien, teilen verschiedene Verbände der Veranstaltungsbranche mit. Die strengen Auflagen würden jedoch im Kultursektor dazu führen, dass Veranstaltungen derzeit nicht wirtschaftlich seien.

Die Veranstaltungs-branche fordert deshalb weiterhin finanzielle Unterstützung vom Bund, bis der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Die Idee zu dieser Aktion hat die Schweizer Branche von den Kolleginnen und Kollegen in Deutschland übernommen , «denn die aktuelle Situation hat durchaus internationales, wenn nicht globales Ausmass», heisst es in der Mitteilung weiter.

Tagesschau, 23.6.2020, 12:45 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Blatter  (samuel.blatter)
    1) Wenn ich die Kommentarspalten auf Blick, 20 min und teilweise auch hier lese, bin ich sehr erstaunt.
    Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass so viele Leute keine Ahnung haben von der Kultur- und Eventbranche. Lichtanlagen, Tontechnik, Zelt, Bühne, Equipment, EventLocations, Lagerräume, Techniker*innen, Musikschaffende, Stagehands, Ton-, Lichttechniker*innen würden normalerweise jetzt gebraucht für Festivals, Firmenanlässe oder Hochzeiten.
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    1. Antwort von Markus Bossert  (EEE)
      Immerhin zeugt dies von sehr hoher Professionalität in der Branche. Das notwendige rund herum läuft ja bewusst diskret im Hintergrund ab.
      Hat sich die Branche mit ihrer Professionalität das eigene Grab geschaufelt?
      Zeit diese Arbeiten und finanz. Risiken eines Events dem Publikum ins Bewusstsein zu bringen: Ein Film, in welchem mal das ganze rund herum dem breiten Publikum gezeigt und erklärt wird? Am besten damit auch gleich ins Kino auf Grossleinwand, um möglichst viel Publikum zu erreichen.
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  • Kommentar von Mirjam Sutter  (mse)
    Schade, dass in den Bildern praktisch nur grosse Hallen oder "teure" Veranstaltungen repräsentiert werden, obwohl die Mehrzahl der Teilnehmer der Night of Light Kleinveranstalter, Firmen und kleine Konzertlocations sind. Das kann zudem einen falschen Anschein wecken.
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    1. Antwort von Stefan Hafner  (Stefan Hafner)
      viele kleine Firmen haben bei den Grossen mitgewirkt. Hier ging es vorallem darum, dass die Presse aufmerksam wird und das geht nun mal nur so. :-)
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  • Kommentar von Arnold Weiss  (A.Weiss)
    Kultur muss man sich zuerst leisten können. Ich kenne so manchen, der seit Jahren in keinem Opernhaus, Hallenstadion oder teuren Konzert mehr war. Diese Leute holen sich ihre Kultur von gratis-Veranstaltungen wie 1. August Feiern, Streetparade, Slowups, Fasnacht, Weihnachtsmärkte, Stadt- und Seenachtsfeste usw.
    Die hier angesprochene Kultur ist eher die Kultur der Gut-Situierten. Der temporäre Wegfall oder Reduktion dieser Künstler werden die unteren 30-40% der Gesellschaft kaum bemerken...
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    1. Antwort von Christian Hertach  (gigus)
      Sie haben - in der Kommentarspalte hier ist das aber normal - keinen blassen Schimmer was in der Veranstaltungsbranche abgeht.
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    2. Antwort von Ioana Zablatoschi  (Ioana Z.)
      Tut mir leid Sie enttäuschen zu müssen. Es gab im Angebot soviel Aktionen welcher auch der „Normalbürgerlicher“ sich leisten kann. Und diesen werden wieder nach und nach zurückkehren. Ich könnte Ihnen unzählige Techniker und Veranstalter nennen welcher auch alleinerziehende Mütter und Väter als Mitarbeiter zählen. Es sind unsichtbaren Schicksale die zu den gestrigen Aktion geführt haben. Wir waren als ersten solidarisch indem wir Arbeit eingestellt haben!
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    3. Antwort von Arnold Weiss  (A.Weiss)
      Ich dann das sehr wohl nachvollziehen. Viele Künstler stehen vor dem Ruin, was einen enormen Einschnitt in ihr Leben darstellt. Sie werden ihren Lebensunterhalt verlieren und zum Sozialamt gehen müssen. Aber die Bilderleiste zeigt Opernhäuser und teuere Hotels wie der Gütsch oder den Schweizerhof, die ein Grossteil der Bevölkerung nie von innen sieht. Ich will meinen Kommentar nicht so verstanden haben, dass den Künstlern nicht geholfen werden soll. Aber viele können an "Kultur" nicht teilhaben.
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    4. Antwort von Markus Bossert  (EEE)
      Systemrelevant = relevante Elemente, um ein System aufrecht zu erhalten.
      Aber welches System? Das zu erhahltende System ist unsere Gesellschaft, welche sich wesentlich durch die Kultur definiert und die Lebensqualität (nicht nur Lebensquantität). 8ung: Kultur ≠ Bühentechnik.
      Eine Gesellschaft ohne kulturelle Anlässe kann man nicht eine "lebende gesunde" Gesellschaft nennen.
      Die Kultur ist also nicht systemrelevant, sondern ist eher das System selbst, welches es zu schützen gibt.
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    5. Antwort von Markus Bossert  (EEE)
      ...wir unternehmen viel, um die systemrelevanten Elemente zu schützen, lassen das System selbst aber verhungern und verdorren, welches es zu schützen gibt.
      Das ist wie, wenn man für eine drohende Hungersnot alle möglichen Nahrungsmittel und Wasservorkommen einbunkert, desinfiziert, etc., und die Bevölkerung daran hindert, sich zu ernähren.
      Also das systemrelevante schützen, und dem System selbst arg zusetzen.
      Absurder geht es kaum noch.
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    6. Antwort von Peter Kunz  (PeterKunz)
      Folgende Events sind betroffen:
      Openairkonzerte /Kinos / Club-Konzerte / Klassik Konzerte/ Theater / Musicals / Messen / Grossversammlungen / Sportanlässe wie Schwingfeste, Turnfeste, Tennisturniere, Skirennen / Fussballspiele / Public Viewings / Streetparade / Clubleben / Turnervorstellungen / Parlaments u. Bundesratssitzungen / TV und Radioproduktionen / Dorffeste / Stadtfeste / Wahlveranstaltungen / Filmfestspiele / 1.Augustfeiern / Operetten / Grosse Bälle wie der Polyball / Schlagerfeste
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    7. Antwort von Markus Bossert  (EEE)
      Herr Weiss, "Kultur" auf die teuren prominenten Veranstaltungen zu reduzieren, ist als würde man beim Begriff "Arbeitsplätze" nur von den Stellen der Topmanager/Spitzenverdiener sprechen. Diese sind auch viel bekannter als der gute Buchhalter, Handwerker, Arzt, etc.
      Sie haben wohl eine extrem verzerrte Wahrnehmung von Kultur.
      Kultur ist nicht teuer, sondern lediglich die Prestige-Kultur. Kultur ist sehr vielfältig und gestaltet unsere Freizeit. Übrigens auch private Feste sind Kultur.
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