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Alkohol in der Freizeit Snowboarder bechern am meisten

Die Schweizer mögen den Alkohol auch während sportlichen Aktivitäten. Am Häufigsten auf der Skipiste.

Legende: Video Wintersportler greifen häufig zur Flasche abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
Aus SRF News vom 16.08.2018.

Bei Freizeitaktivitäten ist häufig Alkohol im Spiel. Eine neue Untersuchung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) zeigt nun, dass es je nach Sportart grosse Unterschiede gibt. Am häufigsten wird Alkohol auf der Skipiste konsumiert.

So gaben 19 Prozent der Snowboarder an, sie stünden beim Sport oft oder gelegentlich unter Alkoholeinfluss. Auch auf 15 Prozent der Skifahrer trifft dies zu.

Legende:
Trinken in der Freizeit Laut der Umfrage geben bei diesen Freizeitbeschäftigung die meisten Befragten an, während der Ausübung oft oder gelegentlich unter Alkoholeinfluss zu stehen. bfu

Weniger oft zum Alkohol greifen andere Sportler. Bei Wanderern sind es elf Prozent, bei Fussballern neun Prozent. Sechs Prozent erklärten, sie würden unter Alkoholeinfluss schwimmen oder baden gehen.

Männer trinken häufiger

Bei allen Sportarten trinken Männer häufiger als Frauen, schreibt die Beratungsstelle. Trinkfreudiger zeigen sich auch Deutschschweizer im Vergleich zu Personen aus der Romandie und dem Tessin.

Ein Unfall im Skigebiet.
Legende: Jedes Jahr sterben 2400 Menschen bei Nichtberufsunfällen. Keystone

Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz rund eine Million Menschen bei Nichtberufsunfällen, davon enden 2400 tödlich. Freizeitunfälle kosten in der Schweiz jedes Jahr mindestens zwölf Milliarden Franken. Werden zudem die immateriellen Kosten als Folge von Schmerz und Leid mitberücksichtigt, resultieren sogar volkswirtschaftliche Kosten von 96 Milliarden Franken – oder 11'500 Franken pro Person.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Esslinger (weiterdenken)
    Im Skilager in Davos. An den Masten hängen Plakate gegen Alkohol auf der Piste. In der Beiz gibt es keinen alkoholfreien Most. So sieht das aus.
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  • Kommentar von Daniel Bangerter (Baengs)
    Wie berechnen sich denn die 84 Milliarden immaterieller Kosten als Folge von Schmerz und Leid? Wieviel Leid braucht es für 1000 Franken? Bitte um Klärung durch die Redaktion.
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  • Kommentar von Roger Stahn (jazz)
    «Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz rund eine Million Menschen bei Nichtberufsunfällen, davon enden 2400 tödlich.» Jedes Jahr verunfallen rund 250'000 Menschen bei der Arbeit und für 80 Menschen endet es tödlich. Normalerweise gilt ja Alkoholverbot während der Arbeit und die SUVA hat auch gute Präventivarbeit geleistet für geeignete Schutzmassnahmen bei verschiedensten Betrieben, warum nicht auch dieses Engagement bei verschiedensten Nichtberufsfelder, wo sie ja auch für die Kosten haftet?
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