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Alkoholkonsum in der Schweiz Junge Frauen betrinken sich häufiger bis zum Rausch

  • In den letzten 25 Jahren ist die Zahl der Menschen, die täglich Alkohol trinken, gesunken.
  • Aber die Zahl jener, die sich mindestens einmal im Monat betrinken, ist gestiegen.
  • Dies zeigt eine Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) aus dem Jahr 2017.
Video
Aus dem Archiv: Rauschtrinken nimmt zu
Aus 10 vor 10 vom 30.10.2018.
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Der Anteil Personen, die täglich Alkohol konsumieren, hat sich von 20 Prozent im Jahr 1992 auf 11 Prozent im Jahr 2017 praktisch halbiert, wie das BFS mitteilt. Allerdings werden zu bestimmten Gelegenheiten grössere Mengen Alkohol getrunken.

Trinken bis zum Rausch

Der Anteil der Personen, die mindestens einmal pro Monat trinken bis zum Rausch, stieg nämlich von 11 Prozent im Jahr 2007 auf 16 Prozent im Jahr 2017. Die Statistiken zeigen zudem, dass junge Frauen in diesen zehn Jahren beim Rauschtrinken gegenüber den Männern ein Stück weit aufgeholt haben.

Junge Frau mit einer Zigarette und einem Glas Champagner.
Legende: Die Frauen haben aufgeholt: Fast jede vierte betrinkt sich einmal im Monat. Bei den jungen Männern sind es 30 Prozent. Keystone

In der Alterskategorie der 15- bis 24-Jährigen verdoppelte sich der Anteil der Frauen, die mindestens einmal pro Monat trinken bis zum Rausch, von 12 auf 24 Prozent. Bei den Männern stagnierte die Quote bei 30 Prozent.

Anstieg bei Rentnern

Das BFS stellt indes einen sprunghaften Anstieg fest beim Übergang ins Rentenalter: 26 Prozent der über 65-Jährigen trinken täglich Alkohol. Dieser Anteil ist in den vergangenen 25 Jahren nur leicht gesunken.

Die Vorlieben sind beim Griff zu Glas und Flasche je nach Geschlecht und Alter unterschiedlich. Bier und Spirituosen sind in erster Linie bei Männern beliebt. Wein mögen Männer und Frauen in etwa gleichem Umfang. Alcopops werden hauptsächlich von jungen Leuten getrunken, während über 75-Jährige Wein klar bevorzugen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Mir fehlt hier eine Angabe, auf welchen Daten diese Erhebung beruht. Handelt es sich um sogenannt repräsentative Umfragen? Dann sind die Daten mit Vorsicht zu geniessen.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      Die Erhebung stützt sich auf die Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB). Es handelt sich dabei um ein Telefon-Interview, gefolgt von einem schriftlichen Fragebogen auf Papier oder online. Insgesamt beteiligten sich 22’134 Personen ab 15 Jahren an der Befragung. Das SRF News Team.
    2. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Vielen herzlichen Dank @ SRF! In diesem Fall stellen sich schon Fragen, gerade beim Thema Suchtverhalten, bei dem sich die Leute ja sogar selbst belügen. Ausserdem dürfte der Zeitgeist die Antworten beeinflussen.
  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Das Recht auf Rausch. In diesem Bereich herrscht komplett egalitäre Gleichberechtigung.
  • Kommentar von Kurt E. Müller  (KEM)
    Alle trinken doch bis zum Rausch. Das ist ja der Sinn von Alkohol. Oder kennen Sie jemanden, der Alkohol wegen des guten Geschmacks trinkt? Etwas anderes ist die Sauferei bis zum Filmriss oder Umfallen.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Ich trinke Alkoholische Getränke (Weine, Spirituosen) nur wegen dem guten Geschmack und nur in kleinen Mengen und kann mir deswegen Spitzenprodukte leisten:-)
    2. Antwort von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
      Aber Hallo? Wer eine teure Flasche Wein kauft, interessiert sich wohl kaum für den Alkoholgehalt. Bei der derzeitigen Glühwein-Epidemie jedoch, wie auch beim Alkoholkonsum im 'Ausgang', da geb ich Ihnen vollkommen recht...
    3. Antwort von Thomas Maros  (Keimzelle)
      Recht haben Sie. Nur der Vollrausch zählt.