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Schweiz Allianz gegen die Personenfreizügigkeit?

Bundespräsident Didier Burkhalter hat am Mittwoch den britischen Europaminister David Lidington empfangen. Die Briten könnten schon bald zu den Verbündeten der Schweiz werden, denn auch auf der Insel wächst das Unbehagen gegenüber der Personenfreizügigkeit.

Legende: Video Hat die Schweiz einen neuen Verbündeten? abspielen. Laufzeit 02:48 Minuten.
Aus Tagesschau vom 22.10.2014.

Grossbritanniens Premier David Cameron liebäugelt mit neuen Verhandlungen über den freien Personenverkehr. Sein Arbeitsminister sprach gar von Obergrenzen für die Zuwanderung aus der EU. Liegt da etwa eine Allianz für die Schweiz mit den Briten drin?

«Die Beziehung zwischen der EU und Grossbritannien ist angespannt», sagte Bundespräsident Didier Burkhalter auf die Frage von SRF. Er glaube nicht, dass es einfacher würde, sollte es eine Art Allianz Schweiz-Grossbritannien geben.

Burkhalter erhielt am Mittwoch in Bern Besuch des britischen Europaministers David Lidington. Die britischen Diskussionen könnten der Schweiz helfen oder auch schaden, so der Bundespräsident am Rande des Treffens. Klar sei das nicht.

Unglücklich ist Burkhalter aber offenbar nicht darüber, dass auch andere Staaten so intensiv über Schattenseiten des freien Personenverkehrs debattieren. Es sei aber wichtig, dass die Schweiz diese Probleme nicht nur mit Grossbritannien sondern mit allen EU-Mitgliedstaaten diskutiere.

Lidington wollte sich nicht vor den Medien äussern. Wortlos zog er sich nach einem Fototermin mit dem Bundespräsidenten zurück zu den vertraulichen Gesprächen.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Wenn gewisse Politiker ihre Meinung bezüglich"Menschenhandel"revidiert haben,ist dies als hoch erfreulich zu werten.Wir helfen ihnen dabei,ihren"lauteren"Gedanken Nachdruck zu verleihen,und werden deshalb ein JA ZU ECOPOP in die Urne legen.Damit wäre schon mal ein guter Anfang gemacht.Sozusagen eine Vorreiter-Rolle und Vorspur zu mehr Ehrlichkeit,Verantwortungsbewusstsein und Gerechtigkeit.Würde unserem noch schönen Land, bestens anstehen.
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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Es ist notwendig, dass wir Schweizer die Ecopop annehmen + ein JA in die Urnen legen. Das hat nichts mit Angst zu tun sondern mit grosser Vernunft. Wir können ja alle täglich sehen + lesen, wie unser Land sogar von ausländischen Unternehmen verbetoniert wird. Wenn wir die gleiche Überbauungsdichte wie Deutschland herstellen wollten, müssten wir schon heute fast die Hälfte der bestehenden Bauten wieder abbrechen. Keine Angst: Wenn Sie morgen nicht mehr verdienen geht die Welt auch nicht unter.
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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Es geht hier wieder um ein "Zückerli" damit man die Ecopop nicht annimmt + glauben soll, dass man zusammen mit England eine bessere Lösung finden wird. Das ist ein Theater auf der EU-Bühne. Solche "Täuschungen" sind für mich nicht mehr akzeptabel + das auch noch von den höchsten Politikern. Könnte es sein, dass die wirklich glauben, das SchweizerVolk sei so dämlich und merkt die Täuschung nicht. Auftritt Blocher ohne Kritik im TV gehört in die gleiche Trickkiste. Ecopop JA, alle an die Urne.
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