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Winterzeit ist Grippezeit
Aus Tagesschau vom 22.01.2019.
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Anders als letzten Winter Die Grippeimpfung wirkt

Dennoch ist die Epidemieschwelle überschritten und der Höhepunkt der Grippewelle wohl noch nicht erreicht.

Schnupfen, Fieber, Gliederschmerzen. Die Grippe hat die Schweiz im Griff. Allerdings weniger stark als in vergangenen Jahren. «Das Virus, das bisher zirkuliert, ist abgedeckt durch den Impfstoff, der genutzt wurde», sagt Daniel Koch, Leiter Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). In anderen Worten: Dieses Mal hatte die Grippeimpfung die entscheidenden Inhaltsstoffe in sich.

Das ist alles andere als selbstverständlich. Denn in der Schweiz sind zwei verschiedene Impfstoffkombinationen erhältlich, wovon eine vier Virenstämme abdeckt und eine andere nur deren drei. Letzten Winter dominierte ausgerechnet der Virenstamm namens B Yamagata, der zwar in der Vierfachimpfung, nicht aber in der Dreifachimpfung enthalten ist. In der Folge erkrankten viele Menschen an der Grippe, obwohl sie sich gegen diese hatten impfen lassen.

Epidemieschwelle ist überschritten

In diesem Winter dominieren hingegen bisher die A-Virenstämme, die sowohl in der Dreifach- als auch in der Vierfachimpfung enthalten sind. Nach den Problemen im letzten Winter hat die Grippeimpfung diesen Winter also eine bessere Trefferquote.

Grafik Grippe

Die Grippe dürfte in den nächsten Wochen dennoch vermehrt auftreten. Denn bereits in der zweiten Januarwoche hat sie in der Schweiz die Epidemieschwelle überschritten, was bedeutet, dass ein beträchtlicher Teil der Arztkonsultationen auf einen Grippeverdacht zurückzuführen ist. Und der Höhepunkt der Grippewelle ist noch nicht erreicht. Das zumindest prognostiziert Daniel Koch vom BAG: In den nächsten Wochen sei mit sehr vielen weiteren Ansteckungen zu rechnen.

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
    Hr Schaub, das Leben fordert Mio Todesopfer jeden Tag, Ihre Labortests versagen aber, wenn man geimpfte und nicht geimpfte Personen vergleichen will. Wohl das, was auch Frau König sagen will. Wenn man mit den Geldern die man für Grippe-Impfprogramme und andere fragwürdige Pharmazeutics ausgibt, den Verhungernden Nahrung zukommen lassen würde, wären noch viel mehr Menschenleben (temporär) gerettet. Ehrlich gesagt, ich sterb lieber mit 90 an einer Gripppe, als 2-jährig zu verhungern...
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  • Kommentar von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
    Einfach noch zur Klarstellung an alle, die meine Ansichten nicht teilen: Ich bin nicht grundsätzlich Impfgegner, es gibt durchaus sinnvolle Impfungen. Aber bin überzeugter Gegner von flächendeckenden Grippeimpfungen. Da bin ich überzeugt dass dies kontrproduktiv ist, sei es für die allgemeine Volksgesundheit, sei es für die durchschnittlichen Krankenkassenprämien, über die wir bei jeder Gelegenheit lästern. Auch davon überzeugt, dass der Mensch die mentale Kraft (des Gedankens) unterschätzt.
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  • Kommentar von Andreas Graf  (agraf)
    Grippen haben einen guten Zweck, denn mit entsprechend Fiber verbrennt im Körper noch mancherlei anderer Unrat und Güsel der liegengeblieben ist. Grippen geben auch die Gelegenheit sich mal ein paar Tage Ruhe zu gönnen und das Immunsystem wieder neu zu stärken. Die Meisten gehen daraus eher stärker hervor und wenn wir das nicht zulassen wollen, entstehen meistens später noch schlimmere Krankheiten. Über Impfungen soll aber Jeder selber entscheiden. Vor Ungeimpften muss sich niemand fürchten.
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    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Was ist doch Unsinn. Eine Grippe reinigt den Körper nicht, sondern bedeutet grossen Stress für Organe und Zellen. Es findet ein regelrechter Krieg statt und der Körper braucht Wochen, um sich auch nach der akuten Grippe zu erholen. Fieber ist Teil der Immunantwort auf Infekte o.Ä. und keine Ganzkörpereinigungsfunktion. Stärker wird man nicht und es wäre mir neu, dass Menschen ohne Grippe plötzlich schlimmere Krankheiten bekommen würden. Bisschen widersprüchlich.
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