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Angleichung an EU Kompromiss bei Waffenrechts-Revision steht – vorläufig

  • Nach zwei Runden sind die Differenzen bei den Änderungen des Waffenrechts ausgeräumt.
  • Der Ständerat ist der grossen Kammer in zwei Detailpunkten entgegengekommen.
  • Damit ist die Vorlage bereit für die Schlussabstimmung.

Am Montag war der Nationalrat von seinem Kollisionskurs mit der EU abgekommen. Nur die SVP und ein Teil der FDP lehnten den Kompromissvorschlag des Ständerats ab. Dabei ging es um etwas strengere Regeln für den Erwerb und Besitz von grossen Waffenmagazinen sowie für die Markierung von Waffenbestandteilen.

Volk dürfte letztes Wort haben

Das Referendum ist so gut wie sicher. Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) und die Organisation Pro Tell drohen seit Wochen damit. Der Dachverband der Schützen wird am 25. September – drei Tage vor der Schlussabstimmung im Parlament – entscheiden, ob er mitmacht.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Das Waffenrecht also zukünftig in EU-Hand. Die EU kann dann beliebig daran herumschrauben bis jeder ehrliche Schweizer entwaffnet ist.
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  • Kommentar von pius winiger (süsse maus)
    Nichts macht mehr Sinn als, wenn ein Waffengesetz flächendeckend & auf den gleichen Parametern durchgesetzt wird. Nur dadurch wird garantiert, dass eine Kontrolle & Durchsetzung effizient sichergestellt wird. Ironischerweise reklamieren hier einige Leute, dass die Gesetze nichts bringen würden, da diese im Ausland nicht gleichermassen gelten würden. Das Schengen-Abkommen zielt aber genau auf diesen Punkt & verhindert so, dass Missbräuche von registrierten Waffen besser nachverfolgt werden können
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    1. Antwort von pius winiger (süsse maus)
      Korrektur: ....FÖRDERT so, dass Missbräuche von registrierten Waffen besser nachverfolgt werden können
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    2. Antwort von M. Bau. (EPICNICEDUDEKAPPA)
      Wenn es schon flächendeckend sein muss, dann soll die EU unser Waffenrecht übernehmen und nicht wir diese absurde Ansammlung von Hirngespinsten aus Brüssel.
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    3. Antwort von pius winiger (süsse maus)
      @Bau:Das kann nicht Ihre ernsthafte Argumentation sein?!? 1.) Macht es mehr Sinn, wenn sich 8 Mio Bürger (faktisch nur wenige 1'000e, nämlich die, die gleicher Meinung sind wie Sie...) den 250 Mio Menschen (mit unterschiedlichsten Kulturen, aber gleicher Meinung) anpassen, als umgekehrt...2.) Sorgt die grössere Transparenz für einen besseren Informationsfluss bei Missbräuchen...3.) Beleidigen Sie alle (inkl. mich) persönlich, wenn Sie über unsere Mündigkeit urteilen, obschon Sie uns nicht kennen
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  • Kommentar von Steff Stemmer (Steff)
    Wer keine Dummheiten machen will, kann gar nicht gegen eine strengere Prüfung zum Erwerb für grosse Waffenmagazinen haben. Und schon gar nicht gegen eine Kennzeichnung von Waffenbestandteilen sein. Jeder Sportschütze und Jäger kann mit diesen Änderungen weiterhin seinem Hobby nachgehen!
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    1. Antwort von M. Bau. (EPICNICEDUDEKAPPA)
      Wir haben bereits strenge Prüfungen...Abgesehen davon stören sich die meisten Jäger, Sammler und Schützen auch nicht an den Prüfungen ansich sondern vorallem an der damit verbundenen Wartezeit und den absurden Kosten. Auch heisst strenger in diesem Gesetz, dass Schützen, die aus zeitlichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr regelmässig schiessen können die Besitzerlaubnis verlieren. Soll die EU ihre eigenen Bürger schikanieren.
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    2. Antwort von Werner Christmann (chrischi1)
      Wer Dummheiten machen will kümmert sich einen Deut um irgendwelche Waffengesetze, der besorgt sich die Waffen ohne grössere Probleme illegal.
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    3. Antwort von pius winiger (süsse maus)
      @Bau: Absurde Kosten? Die Sicherheit und Freiheit ALLER Bürger sollte nicht gleichgültig sein. Zumindest nicht, solange einige nur ihrem Hobby nachgehen wollen. Ich hinterfrage hiermit nicht einmal die Jägerei (was ich aber auf jeden Fall mache). Das Leben und die persönliche Unversehrtheit sind doch gerade vor Missbrauch und Unfällen zu schützen. @Werner: Ein Rechtsstaat sollte deshalb einem Menschen mit krimineller Energie nicht noch die strafrechtliche Tat erleichtern...
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