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Das wird dem ehemaligen Kapo-Mitarbeiter vorgeworfen
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 05.11.2020.
abspielen. Laufzeit 01:43 Minuten.
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Anklage vor Bundesstrafgericht Waffenhandel: Ex-Mitarbeiter der Kapo Schwyz kommt vor Gericht

Ein früherer Kapo-Schwyz-Mitarbeiter wird angeklagt. Er soll etwa Waffen im Darknet verkauft haben.

Als sie vor zwei Jahren aufflog, sorgte die Geschichte bereits für grosses Aufsehen: Ausgerechnet ein Mitarbeiter der Kantonspolizei Schwyz soll mit Waffen gehandelt haben. Es handelte sich dabei um einen zivilen Mitarbeiter, der den Bereich Logistik der Kantonspolizei leitete. Er wurde fristlos entlassen.

Weil es um Waffengeschäfte ging, übernahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen. Inzwischen haben sich die Vorwürfe erhärtet: Die Bundesanwaltschaft hat jedenfalls Anklage vor Bundesstrafgericht erhoben.

Konkret wirft sie dem 57-jährigen Beschuldigten gleich mehrere Vergehen vor:

  • Bereicherung bei Munitionsbestellungen: Der Mann soll 180'000 Franken unrechtmässig ins eigene Portemonnaie geleitet haben. Indem er via Polizeikonto Munition bestellte, diese aber für sich selber verwendete.
  • Waffenverkauf im Darknet: Zwischen 2012 und 2013 habe er illegal Waffen und Munition im Darknet angeboten. Dabei habe er mit einer Person zusammengespannt, die in Deutschland inzwischen verurteilt wurde.
  • Verbotener Waffenbesitz: Die Bundesanwaltschaft hat im Haus des Beschuldigten achtzig Waffen und mehrere zehntausend Patronen sichergestellt und beschlagnahmt.

Weiter werden dem Beschuldigten, der für rund zwei Monate in Untersuchungshaft sass, Urkundenfälschung und Amtsgeheimnisverletzung zur Last gelegt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Verdacht auf Waffenhandel gegen Logistikchef
Aus Schweiz aktuell vom 14.06.2018.
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Regionaljournal Zentralschweiz, 05.11.2020, 12:03 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Gopfried Stutz  (Gopfried Stutz)
    Da komme ich nicht mehr mit, unverständlich. Gab es da keine intere Kontrollinstanz? Ohne das Rechtshilfegesuch aus Deutschland wäre die Sache wohl nicht aufgeflogen.
  • Kommentar von Lothar Drack  (spprSso)
    Es macht den Anschein, als ob diese Meldung im Windschatten des US-Wahlkrimis völlig untergehe, kein Räuspern stört diese Kommentarspalte. Alle potentiellen NRA-Verteidiger und Trump-Trolle schauen ebenso wie die Waffenliberalisierungsgegner gebannt in den Westen, wo sich nichts Neues... oder doch? Jedenfalls Stichworte wie Darknet Waffenverkauf, Amtsgeheimnisverletzung und Urkundenfälschung haut hier niemand mehr aus den Socken, auch wenns ne Kantonspolizei betrifft. Mich schon, bin ich naiv?