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Legende: Audio Grenzwert für GVO soll angepasst werden abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
01:19 min, aus Nachrichten vom 03.05.2019.
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Anpassung an EU-Recht Mehr Gentech in «gentechfreien» Lebensmitteln

  • Der Bund will die Vorschriften für Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen lockern.
  • Sie sollen den technischen Gegebenheiten und auch dem EU-Recht angepasst werden.
  • Die Änderungsvorschläge sind bis zum 26. August in der Vernehmlassung.

GVO – gentechnisch veränderte Organismen. Diese wollen viele Konsumentinnen und Konsumenten möglichst gar nicht auf ihrem Teller haben.

Doch wo in der Etikette «gvo-frei» drauf steht, kann halt doch GVO drin sein im Produkt. Denn: unverändertes und verändertes Soja zum Beispiel lassen sich bei Transport und Verarbeitung nicht immer ganz sauber trennen. 20 GVO-Sojabohnen reichten aus, um eine GVO-freie Fracht von 20 Tonnen konventioneller Soja so zu verunreinigen, dass sie weggeworfen werden müssten, schreibt das Departement des Innern.

Nicht nur Lebens-, auch Futtermittel betroffen

Nun sollen Lebensmittel in der Schweiz als «gvo-frei» zugelassen werden können, wenn die Spuren von gentechnisch veränderten Organismen nicht mehr als ein halbes Prozent ausmachen, und das Produkt in der EU zugelassen ist.

Lockern will der Bund auch die Vorschriften für Futtermittel. Zusätze wie Vitamin B12 seien für die Tiere essentiell – sie gebe es aber heute nicht mehr in Gentechnik-freier Qualität, schreibt der Bund.

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Andi Solenthaler (Solifant)
    Naja... wir wissen ja alle was kommt...wenn wir erst den Rahmenvertrag haben...Selbstbestimmung ade. Lest mal die Bundesverfassung Artikel 2... Freiheit, Recht und Unabhängigkeit sollen von der Eidgenossenschaft gewahrt werden...
    Automatische Rechtsübernahme grenzt für mich an Landerverrat... dass die Regierung immer weniger dem Volkswillen folgt, weiss ja bald jeder und dafür, dass wir jeden Blödsinn vom EU-Papiertiger übenehmen, schäme ich mich ein wenig.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Liebe Konsumenten, wir haben es selber in der Hand etwas dagegen zu tun. Geht abstimmen und verpasst unserem Parlament die richtige Antwort. Wir sollten endlich über uns hinaus wachsen und mit einer Stimme unser Veto gegen alle Abkommen die unsere Freiheit einschränken einlegen. Gentechnische Lebensmittel müssen verboten bleiben. Wir müssen für unsere Natur endlich ein Zeichen setzen.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Ich bin überzeugt, dass ein grosse Anzahl von CH Bürgern keine Gentech verändertes Lebensmittel auf den Teller haben will. Diese gierigen Firmen wie Monsanto und Bayer sind nur auf Profit gestimmt und die Politiker die solcher Unsinn befürworten werden sind bestimmt auch Profit orientiert. Fleisch, Milch und Eier aus dem Ausland, auch aus der EU stammen von Tieren, die mit GV-Pflanzen gefüttert wurden. Eine Deklarationspflicht besteht nicht. Anpassung an EU-Recht, eine Nötigung durch den BR.
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