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Appell an den Bundesrat «Anliegen der Frauen dürfen nicht vergessen gehen»

  • Mehr als 50 Frauenorganisationen richten sich mit einem offenen Brief an die Regierung und ans Parlament.
  • Frauen seien dort untervertreten, wo Entscheide gefällt würden – das müsse sich ändern.

Zahlreiche Frauen hätten unser Land durch die Coronakrise gesteuert, während vor allem Männer sie kommentiert hätten: So lässt sich GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy im «Sonntagsblick» zitieren. Sie ist Teil des Appells der Frauenorganisationen.

Kathrin Bertschy ist Nationalrätin Grünliberale Kanton Bern.
Legende: Kathrin Bertschy ist Nationalrätin Grünliberale Kanton Bern. Keystone

Kinderbetreuung, Arbeitsbedingungen, sichere Renten

Fast ein Jahr ist der nationale Frauenstreik nun her. Viele Anliegen seien während der aktuellen Situation untergegangen. Die Unterzeichnerinnen bringen ihre Forderungen nun erneut aufs Parkett. Sie verlangen etwa, dass die Kinderbetreuung geregelt werde. Schliesslich habe Corona gezeigt: Ohne flächendeckende familienergänzende Betreuung oder Grosseltern funktioniere es nicht.

Weiter sollen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Gerade in systemrelevanten Berufen, wo vor allem Frauen arbeiteten, seien die Löhne tief und die Arbeitsbedingungen miserabel. Auch soll der Bund dafür sorgen, dass die Frauen wegen der Einbussen durch die Kinderbetreuung im Alter nicht in finanzielle Nöte geraten.

Am Dienstag startet in Bern die Sommersession. Dort werden diverse Vorstösse zu diesen Themen beraten.

«Tagesschau» vom 31.05.2020, 13 Uhr;

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34 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Immer wenn ich auf der A1 auf der langen Baustelle vorbeifahre sehe ich unzählige Strassenbauer, Srassenbauerinnen sehe ich aber keine. Warum eigentlich nicht?
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    1. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Nun, gerade in der Baubranche herrschen noch immer viele Stereotypen und Vorurteile. Deshalb wird in diesem Bereich Frauen der Berufseinstieg massiv erschwert. Vergleichbar ist es, wenn Sie als Mann Kindergärtner oder Kita Mitarbeiter werden wollen. Einerseits finden man im Berufs selber, aber auch im persönlichen Umfeld oft nur Ablehnung, Vorurteile und lässt es somit einfach sein.
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  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Liebe Frauen, ich war am letzten Frauenstreik und unterstütze auch sonst immer die Forderungen wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit, mehr Wertschätzung für soziale Arbeit etc. Aber könnt ihr nicht endlich mal aufhören, dabei Frauen gegen Männer auszuspielen? Erstens arbeiten nicht in allen dieser Berufe mehrheitlich Frauen, im Abfallwesen zum Beispiel nicht. Zweitens arbeiten auch in soz. Berufen immer mehr Männer, die auch unterbezahlt werden. Und drittens holt ihr so weniger Männer ins Boot!
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  • Kommentar von August Meier  (And007)
    Kaum ist die Krise halbwegs vorbei fängt die Rosinenpickerei wieder an.
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    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Von welchen Rosinen sprechen Sie? Eventuell davon, dass alle Basisberufe, v.a. die im Care-Bereich in den Pflegeheimen (eben 80% Frauen) nach dem Applaus auch eine angemessene Bezahlung wollen? Oder was?
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