Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweizer Arbeitsmarkt Arbeitslosigkeit im Februar leicht gesunken

Im Februar waren in der Schweiz 159'809 Menschen ohne Job bei den regionalen Vermittlungsstellen gemeldet.

  • Die Arbeitslosenquote in der Schweiz sank innerhalb eines Monats von 3,7 auf 3,6 Prozent.
  • Im Vergleich zum Vorjahr sank die Arbeitslosigkeit um 1608 Personen. Die Quote sank damit innert Jahresfrist um 1,0 Prozent. Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit.
  • Deutlich besser war im Februar die Lage für die jugendlichen Arbeitslosen (15- bis 24-Jährige): Ihre Zahl sank gegenüber dem Vormonat um 3,4 Prozent auf 19'108 Personen. Gegenüber Februar 2016 entspricht dies einem Rückgang um 6,7 Prozent.
  • Insgesamt wurden im Februar 2017 insgesamt 223'627 Stellensuchende registriert. Das sind 3234 weniger als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl allerdings um 0,3 Prozent.

Einschätzung von SRF-Wirtschaftredaktor Massimo Agostinis

Im Februar ist die Arbeitslosigkeit leicht zurückgegangen, weil in den Bergregionen Graubündens und im Wallis die Bautätigkeit wegen der wärmeren Wetterverhältnisse wieder aufgenommen werden konnte. Damit zeigt sich: Der Schweizer Wirtschaft geht es relativ gut, aber sie schafft es vorderhand erst, aus saisonalen Gründen Arbeitslose aufzunehmen und noch nicht, weil die Konjunktur anzieht.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von robert mathis (veritas)
    Warum wohl so viele jugendliche Arbeitslose? Sie haben nicht mehr gelernt durch zu beissen wenn es schwierig ist,zudem macht man es ihnen zu leicht zum Arbeitsamt zu gehen und zu kassieren,Viele verdienen beim Stempeln mehr als in der Lehre...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von E. R. Röthlisberger (sodeli)
    Arbeitslosigkeit wurde vor der Abstimmung USR III dramatischer dargestellt. Für gut ausgebildete Jugendlichemit positiver Einstellung zum "Werkplatz" Schweiz brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Dramatisch ist es für MitarbeiterInnen ab 50 Jahren sowie für Führungkräfte ab 55 Jahren. Neue "Integrationsmodelle" die für den Arbeitgeber interessant sind, und bei den Arbeitnehmern die Leidenschaft, positives Denken entfachen, ist dringend nötig. Human Resources nutzen und kein Burnout auslösen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Elisabeth Frehner-Isenring (Denia)
    Immer noch viel zu viele! Sucht die wahren Gründe
    Ablehnen den Kommentar ablehnen