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Asylstatistik Juli Gelockerte Einreisebeschränkungen: Asylgesuche nehmen wieder zu

  • Im Juli 2020 wurden in der Schweiz 1055 Asylgesuche eingereicht, 449 mehr als im Vormonat.
  • Dieser Anstieg ist in erster Linie auf die schrittweise Lockerung der Einreisebeschränkungen zurückzuführen, die im Frühling zur Bekämpfung des Coronavirus eingeführt wurden.
  • Gegenüber Juli 2019 ging die Zahl der Asylgesuche um 19.5 Prozent zurück (-256 Gesuche).

Das Staatssekretariat für Migration erledigte im Juli 2020 insgesamt 1302 Asylgesuche in erster Instanz. Dabei wurden 173 Nichteintretensentscheide gefällt (davon 143 auf Grundlage des Dublin-Abkommens), 432 Personen erhielten Asyl und 342 wurden vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle ging im Vergleich zum Vormonat um 63 auf 4799 zurück.

Im Juli haben 309 Personen die Schweiz kontrolliert verlassen oder wurden rückgeführt. Die Schweiz hat bei 362 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 89 Personen konnten in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 313 Personen ersucht und 134 Personen wurden der Schweiz überstellt.

Die wichtigsten Herkunftsländer der Personen, die im Juli ein Asylgesuch in der Schweiz eingereicht haben, sind Afghanistan mit 170 Gesuchen (52 mehr als im Juni), Eritrea (165 Gesuche; +16), Algerien (115 Gesuche; +65), Türkei (100 Gesuche; +61) und Syrien (89 Gesuche; +40).

SRF 4 News, 10.08.2020, 11 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Schelker  (4435Lord)
    Die Leute die von irgendwo nach Europa reisen(Flüchtlinge), bezahlen für sie einen hohen Preis. Die Leute die ihnen das Reisegeld abnehmen und falsche versprechen machen, gehören hinter Gitter.
    So viele Leute hat die Schweiz nicht Platz, denn jeder Reichtum geht zu ende, wenn übertrieben wird.
  • Kommentar von Dani Keller  (¯\_(ツ)_/¯ ____)
    "...89 Personen konnten in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 313 Personen ersucht und 134 Personen wurden der Schweiz überstellt."

    Fazit: die Schweiz übernimmt mehr Dublinfälle, als sie abgeben kann.
    Dabei sagt uns die Staatspropaganda doch immer, die Schweiz profitiere vom Dublinabkommen.
    1. Antwort von Peter Singer  (P.S.)
      Die Staatspropaganda hat recht. Ohne Schengen/Dublin könnten alle Leute, die in einem EU-Land abgewiesen wurden es nochmals in der Schweiz versuchen. Wir profitieren zudem durch polizeiliche Zusammenarbeit.
  • Kommentar von Patrik Schaub  (Kripta)
    Das vorwiegend wieder Eritreer auf der Matte stehen hat natürlich seinen Grund: tobt in Eritrea doch seit Jahren schon ein erbitterter Krieg.
    1. Antwort von robert mathis  (veritas)
      Habe gelesen dass wieder ein NGO Boot in Spanien in See gestochen ist mit deutscher Besetzung an Bord,wohin werden nun die Geretetten gebracht nach Spanien oder Deutschland oder werden die Italiener wieder erpresst diese auf zu nehmen? Jedes Boot müsste verantwortlich gemacht werden für die Versorgung dieser Menschen.