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Ausländer der 3. Generation Der Bund vereinfacht die erleichterte Einbürgerung

  • Ab sofort können sich Ausländer, deren Grosseltern bereits in der Schweiz lebten, erleichtert einbürgern lassen.
  • Dafür setzt sich nun die Eidgenössische Migrationskommission (EKM) mit einem Erklärvideo und einer Webseite ein.
  • Das Einbürgerungsverfahren soll transparenter und einfacher werden.
Legende: Video Erklärvideo der EKM abspielen. Laufzeit 02:00 Minuten.
Aus News-Clip vom 15.02.2018.

Im Video-Clip zeigt die EKM, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Rechte und Pflichten die Einbürgerung mit sich bringt.

Das einstufige Verfahren ist mit einem kleineren zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden. Auch entfällt ein Vorsprechen vor einer Kommission oder eine Abstimmung über das Gesuch in einer Gemeindeversammlung.

Schritt für Schritt erklärt

Der Weg, den diese Jugendlichen mit ihrem Einbürgerungswunsch beschreiten, ist trotzdem anspruchsvoll. Deshalb publiziert die EKM auf ihrer Webseite eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Einbürgerungs-Interessierte vorgehen müssen. Sie bietet Links zu den Ansprechstellen sowie «Textbausteine», welche die Kommunikation mit den Behörden erleichtern.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Toni Koller (Tonik)
    Eigentlich ist es einfach: Wer hier Steuern bezahlt, sollte über deren Verwendung mitbestimmen können - also das Stimmrecht haben. Egal ob "eingebürgert" oder nicht. Es ist unerträglich, dass in der ach so demokratischen Schweiz fast ein Viertel der Bevölkerung kein Stimmrecht hat.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Herr Koller, es ist Ihr gutes Recht bei allen Themen Ihre linke Ansicht zu vertreten. Nur, Sie sollten bei all ihren Weltbild-Ansichten nie vergessen, dass unser rohstoffloses Ländchen Schweiz gerade wegen den Werten, die Sie immer verurteilen und "schlecht machen", zu einem der wohlhabendsten und stabilsten Land auf der Welt geworden ist! Dazu gehört eben auch ein "echtes Verständnis" für und zu unserer Kultur, Wertorientierung und Mentalität! Ob das eine "Masseneinbürgerung" garantieren kann!
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  • Kommentar von Yann Amsler (Trigger Wigger)
    Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass dieses Video und die Dokumente der EKM nicht mindestens in den 15 gängisten in der Schweiz verwendeten Sprachen erhältlich sind.
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  • Kommentar von Klaus Waldeck (kdwbz)
    Wenn sich hier lebende Ausländer der 3.Generation bisher nicht um eine Einbürgerung bemüht haben könnte es ja auch bedeuten das sie gar kein Interesse am CH-Pass haben (z.B. wegen dem Wehrdienst). Diesen Personen sollte der Rote Pass nicht auch noch hinterher geworfen werden. Als Zeichen ihrer wahren Einbürgerungsbereitschaft unter allen Bedingungen sollte unbedingt die Doppelbürgerschaft verunmöglicht werden.
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    1. Antwort von Manuela Fitzi (Mano)
      Einverstanden mit dem ersten Teil über die erleichterte Einbürgerung. Das sage ich sogar, als eingebürgerte Migrantin (1. Generation). Dem eigenen Kind das Dasein in der Schweiz mit allen möglichen Mitteln zu erleichtern, dazu gehört auch, für seine Bürgerrechte zu sorgen. Was die Doppelbürgerschaft anbelangt, da gehen unsere Meinungen auseinander. Bürger, die die Doppelbürgerschaft nicht kennen, mystifizieren die Bürgerrechte der "alten Heimat" gewaltig. Ich behielt sie wegen meinen Eltern...
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