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Die Gewaltszenen im Letzigrundstadion schlugen hohe Wellen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 23.12.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 32 Sekunden.
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Ausschreitungen im Stadion Zürcher Fussball-Derby: Polizei fasst mutmassliche Fackelwerfer

  • Am 23. Oktober kam es nach dem Spiel zwischen GC und dem FCZ zu Ausschreitungen im Letzigrundstadion.
  • Vermummte Anhänger des FCZ versammelten sich vor dem GC-Sektor und warfen brennende Fackeln in Richtung der Zuschauerinnen und Zuschauer.
  • Nun hat die Stadtpolizei Zürich gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft zwei mutmassliche Beteiligte festgenommen.

Bei den Männern handelt es sich um einen 21-Jährigen und einen 24-Jährigen. Sie sollen nach dem Fussballmatch am Platzsturm mitgemacht haben. Bei den Ermittlungen stützte sich die Polizei auf Überwachungskameras im Stadion: «Wir hatten gutes Bildmaterial und sind so auf die Tatverdächtigen gekommen», sagt Judith Hödl als Mediensprecherin der Stadtpolizei Zürich. Einer der beiden Männer sei geständig.

Die wüsten Szenen nach dem Derby
Legende: Dutzende vermummte FCZ-Anhänger stürmten am 23. Oktober die Rennbahn und warfen Pyro-Fackeln in den GC-Sektor. Verletzt wurde niemand. SRF

Ermittlungserfolg ist «ein erster Anfang»

Die beiden Tatverdächtigen sind mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Laut Judith Hödl laufen aber Verfahren gegen beide. «Im Raum stehen Delikte wie versuchte schwere Körperverletzung, Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz, Hausfriedensbruch und Widerhandlung gegen das Vermummungsverbot.»

Wir setzen natürlich alles daran, dass wir noch weitere Beteiligte eruieren können.
Autor: Judith Hödl Sprecherin Stadtpolizei Zürich

Der Ermittlungserfolg sei für die Behörden ein erster Anfang, sagt Judith Hödl. Die Untersuchungen rund um das Zürcher Fussball-Derby seien aber noch nicht abgeschlossen. «Wir setzen natürlich alles daran, dass wir noch weitere Beteiligte eruieren können.» Zwar wurde beim Platzsturm im Stadion niemand verletzt. «Es gab aber einen Sachschaden von mehreren tausend Franken.»

Die Aktion liess auch die Diskussion rund ums Thema Fangewalt in den Fussballstadien wieder neu aufflammen. So sprach sich Sportministerin Viola Amherd und die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren für personalisierte Tickets aus. Zuschauerinnen und Zuschauer sollen sich beim Eintritt ins Stadion ausweisen müssen. Über die Einführung entscheiden die Kantone voraussichtlich im Frühling.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 23.12.2021, 12.03 Uhr;

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