Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Auto-Brand sorgte für Stau Verkehrslage vor dem Gotthard-Südportal hat sich normalisiert

  • Der Gotthard-Strassentunnel ist nach einer Sperrung wieder offen.
  • Der Tunnel der Autobahn A2 musste wegen eines rauchenden Fahrzeugs rund anderthalb Stunden vollständig gesperrt werden.
  • Die Reisenden auf der A2 aus dem Tessin mussten bis zum Abend im Stau ausharren. Nach Spitzen von 11 Kilometern löste sich die Autokolonne nach 20 Uhr auf.
Video
Aus dem Archiv: Das war der «Stau-Auftakt» zum Pfingstwochenende
Aus News-Clip vom 21.05.2021.
abspielen

Am Pfingstmontag hat der Stau vor dem Gotthard-Südportal Richtung Deutschschweiz wieder Längen erreicht wie vor der Corona-Pandemie vor über einem Jahr.

Auf der A2 Richtung Norden betrug die Staulänge um 20:30 Uhr noch zwei Kilometer oder eine halbe Stunde Wartezeit ab Quinto (TI). Kurz nach 21 Uhr hatte sich dann die letzte Welle des Rückreiseverkehrs nach dem Pfingstwochenende aufgelöst.

Als Ausweichroute war die A13 über San Bernardino empfohlen worden. Viasuisse meldet aber auch auf dieser Strecke bis zum frühen Abend Staus auf mehreren Abschnitten, die sich nach 20 Uhr aufgelöst haben.

Gotthard-Strassentunnel kurzzeitig gesperrt

Neben der Verkehrsüberlastung musste der Gotthard-Strassentunnel am Pfingstmontag wegen eines rauchenden Fahrzeugs rund eineinhalb Stunden vollständig gesperrt worden. Der Vorfall ereignete sich rund vier Kilometer innerhalb des Tunnels, wie die Kantonspolizei Uri auf Anfrage von SRF sagte. Verletzt wurde niemand.

Nach einem Unfall auf der A2 Richtung Gotthard zwischen Beckenried (NW) und Altdorf (UR) war am späten Nachmittag auch der Seelisberg-Tunnel für rund anderthalb Stunden gesperrt.

Verkehrsinformationen

Box aufklappenBox zuklappen
Staukarte von Viasuisse
Legende: viasuisse

Die aktuellen Verkehrsinformationen von Viasuisse finden Sie hier.

SRF 4 News, 24.05.2021, 14:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

43 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Schade,dass der Tunnel nicht länger geschlossen blieb;dann hätten sich die Autofahrer, die unökologisch und weit unterwegs sind, etwas anstrengen müssen,um phantasievoller ohne stundenlangen Stau zurückzureisen. Und: mDoppelunintelligent und doppelt unweltschädlich: Anscheinend gibt es schon wieder einen langen Stau; 9km; 2Std. Zusatzabgas.Es ist Zeit,für die Gottharddurchfahrt retour mindestens Fr. 150.- zu verlangen.Es gäbe so viele schöne Möglichkeit,in der eigenen Region Schönes zu erleben!
    1. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Herr v Känei ich bin immer noch ein freier Schweizer und gönne mir einmal im Jahr Ferien im Tessin. Ist das zuviel für sie? Ich lasse mir nicht von Gutmenschen bestimmen was ich zu tun und zu lassen habe!
    2. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Singer: Ich meine, einmal im Jahr ins Tessin zu reisen, gönne ich Ihnen schon. Allerdings wäre es für die Umwelt gut, den ÖV zu benutzen. Z. B. im Zug erste Klasse lösen.Dann gibt das eine ruhige, anschauliche Fahrt. Komischer Ausdruck "freier Schweizer", als ob Schweizer ein Sonderrecht hätten, Freiheit über die Verantwortung für Umwelt- und Klima zu stellen. Die Freiheit ist nur so weit in Ordnung, wie sie anderen nicht schadet. Der Natur schaden wir alle. Dies gilt es sehr zu mindern.
    3. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Singer: Schade, dass Sie zum Ausdruck "Gutmensch" greifen.Dieser Begriff wird zumeist als Pamphletismus gegen eher links Politisierende verwendet.Aber es ist eine bewusste Herablassung von seiten eher selbstgerechter rechts Politisierender, die meinen, ihre Freiheit wider Arme und die geschundene Natur durchzusetzen. Aber jedes Leben auf Erden ist ein Geschenk. So gilt es, eben auch für sozial Schwächere einzustehen und zur Umwelt- und zum Klima mehr Sorge zu tragen. Das gilt auch für Sie!
    4. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Erich Singer: Jede freie Schweizerin darf Ferien verbringen, wo und wann sie will. Sie darf das Transportmittel frei wählen, solange sie die Kosten dafür selber trägt und nicht der Allgemeinheit aufbürdet. Von mir aus darf man auch mit dem Flugzeug ins Tessin fliegen. Beim Fliegen zahlen die Passagiere aber nichts für die Treibhausgasemissionen und bei teuren Alpenautobahnen mit Brücken und Tunnels, sollten die Benutzer an den Kosten km-gerecht beteiligt werden und nicht die Allgemeinheit.
  • Kommentar von Mario Derungs  (Mario Derungs)
    Wegen ein bisschen Schnee wurde der Pass meiner Meinung nach willkürlich geschlossen.
    Dieser sollte sowieso das ganze Jahr offen bleiben, denn es hat genug Geld im Strassenvonds um diesen ganzjährig offen zu halten.
    Ist sowieso jedesmal ein riesiges Theater.
    Hiermit verlange ich die sofortige Oeffnung des Gotthartpasses.
    Danke
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Mario Derungs: Vermutlich haben Sie keine Ahnung wie es im Hochgebirge über 2000 m im Winter aussieht. Ich habe früher in solchen Hochgebirgsgegenden Militärdienst geleistet. Am Gotthard oben hat es teilweise über 5-10m Schneeverwehungen. Gefährliche Lawinen überqueren die Passtrasse. Im Frühling muss sich der Urner Werkhof zuerst mit Fräsen durch den Schnee bohren und die Leitplanken reparieren. Wenn Sie Winterpässe für Ihr Privatvergnügen wünschen, dann bitte aus Ihrer Privatkasse bezahlen.
    2. Antwort von Ursula Nyfffenegger  (Ursunyff)
      Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein??
    3. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Tleu: der Julierpass liegt auch im Hochgebirge und ist das ganze Jahr geöffnet.
    4. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Albert Planta: Ja, aber nur, wenn die Kosten nicht explodieren und die Sicherheit gewährleistet ist. Beim Gotthard wäre dies purer und unnötiger Luxus, denn es gibt bereits zwei Bahntunnels und einen Autobahntunnel unten durch. Aber wie gesagt, wenn Sawiri oder andere Sponsoren sich und anderen Wohlhabenden dieses Vergnügen gönnen wollen, dann sollen sie sich mit der Urner- und Tessiner Tegierung absprechen und dies privat finanzieren, statt aus der Steuerkasse bezahlen lassen.
    5. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      @Plal: Julier und Bernina sind die einzigen Strassenverbindungen über Schweizer Gebiet ins Engadin und ins Puschlav, die auch im Winter offen gehalten werden (und von Maloja aus dann noch das Bergell). Deshalb müssen diese Pässe offen gehalten werden. Die Leventina und das Tessin sind aber durch den Autobahntunnel und den San Bernardina mit dem Rest der Schweiz verbunden. Das sollte eigentlich genügen.
    6. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Tleu: der Gotthardpass ist Wesentlich besser ausgebaut als der Julier. Dort scheute man die Kosten auch nicht.
    7. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Albert Planta: Viele Pässe wurden aus strategischen Gründen gebaut. Das ganze Gotthardgebiet war eine riesige, fast unbezwingbare Festung. Heute gibt es überall bereits teure Autobahnen und Autostrassen samt winterfesten Tunnels. Deshalb wäre eine Offenhaltung von Pässen wie des Gotthards im Winter nichts als zusätzliche Steuergeldverschwendung. Wenn Sie wollen und sich mit Lawinen auskennen, können Sie im Winter mit den Skiern über den Gotthard. Ist auch eindrücklich und ruhiger als mit Auto.
    8. Antwort von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
      Das nennt sich Topografie und entsprechend unterschiedliche Verhältnisse ;-), Herr Derungs. Die Alphütte meiner Söhne liegt nur auf 1300 m in der Zentralschweiz. Die Lawinenzüge machen den Zugang aber sehr gefährlich. Man mag gerne warten, bis alles drunten ist. Ob Älpler oder Hüttenpächter.
      Der Vergleich zwischen Jupiter und Gotthard lässt mich wieder an Äpfel und Birnen erinnern.
    9. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Tleu: der Gotthardpass wurde nicht aus strategischen Gründen ausgebaut, sondern wegen dem immer größeren Verkehrsaufkommen in den 60er Jahren.
    10. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Albert Planta: Bereits in den 60er Jahren des letzten Jh. existierte die leistungsfähige und wintersichere Gotthardbahn die 1882 eröffnet wurde. Inzwischen sind wir in den 20er Jahren des 21. Jh. und es existieren 4 Tunnels, um zu jeder Jahreszeit von der Deutschschweiz in die italienische Schweiz zu gelangen. 3x Gotthard, 1x San Bernardino. Damit erübrigt sich, dass der Staat Geld ausgibt, das wir anderweitig besser einsetzen könnten, damit wer Lust hat, im Winter über den Pass fahren kann.
  • Kommentar von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
    Ob es nun im Tunnel brennt, oder nicht: auf solche Pfingsten verspüre ich nicht die geringste Lust. Lieber reise ich im Zug ins Tessin, ausserhalb der Feiertage, geniesse einen Tag Italianità und fahre wieder zurück, oder bleibe für ein paar Tage vor Ort. Unsere ÖV finde ich erstklassig. Ich komme damit eigentlich überallhin. Der Gotthard ist zu Fuss übrigens ein Erlebnis. Ab Andermatt oder Göschenen bis nach Airolo eine herrliche Wanderung, die ich jedem Automobilisten nur empfehlen kann :-)
    1. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Und wenn jetzt alle statt mit dem Auto mit dem Zug reisen wollen ist es aus mit Ihrem entspannten Reisen, weil Sie nähmlich im Zug stehen würden. Merken Sie denn nicht das ÖV und Auto sich ergänzen nur ist es halt so dass es immer mehr Menschen gibt, die auf die bestehende Infrastruktur zurückgreifen wollen. Ohne Ausbau und Naturzerstörung wird diese Bevölkerungszunahme nicht möglich sein, egal was die grüne träumer Partei behaubtet.
    2. Antwort von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
      Und was, Herr Gubser, wollen Sie genau sagen?
      Alles mit Mass. Egal, in welche Schublade Sie meinen Kommentar stecken ;-)
    3. Antwort von Sancho Brochella  (warum?)
      @Lukas Gubser: Ihre letzte Bemerkung ist unnötig, denn die Grünen waren die ersten, welche stetes Wachstum & Ausbau vor Nachhaltigkeit angeprangert und zum Parteiprogramm gemacht haben, resp. eine Partei dafür gegründet haben. Gewisse andere Parteien hängen immer noch dem neoliberalen Kapitalismus an, welcher an einen grenzenlos aufblasbaren Planeten Erde glaubt. Dass es aber auch unter Grünen (eher Grünliberalen) MitgliederInnen gibt, die an Wachstum durch technische Lösungen glauben, mag sein.
    4. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Frau Nussbaumer: Vielen Dank für Ihren treffenden Kommentar!
    5. Antwort von Urs Felber  (ursus felber)
      Kanns auch mit del Velo empfehlen. Über den gotthard und dann runter Richtung bellinzona und ascona. Zurück mit dem Zug. Fantastisch.
    6. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Man kann nicht die 10-12 mio Schweiz predigen und dann denlen diese zusätzlichen millionen von Menschen würden dem grünen Verzichts Dogma folgen.
      Die wollen genauso schöne grosse Wohnungen/Häuser, schöne Autos, viel Ferien usw.
      Die grosse Illusion, die Mehrheit möchte mehr Verzicht und weniger materiellen Wohlstand, wiederlegt sich täglich am Verhalten der Mehrheit. Alles wird immer exklusiver und grösser und nicht andersrum.
    7. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Herr Gubser wenn mehr mit der Bahn fahren würden würde die SBB ihr Angebot anpassen. Eine Platzreservierung hilft auch. Dann weiss die Bahn, wieviele Personen reisen wollen und kann entsprechend Züge anpassen.
    8. Antwort von Sancho Brochella  (warum?)
      @L. Gubser: Ich stimme Ihnen zu. Die gängigen Wertvorstellungen für ein gelungenes Leben zeigen sich meist in Menge & Grösse: Wohnen, Autos, Ferien,... Diese "alten" Werte weichen zu stark von einem gelungenen & nachhaltigen Leben ab. Dabei könnte das sehr schön sein: Quartierläden & Quartierbeizen als Treffpunkt, Kleinanlässe in Quartieren, autofreie Tage mit Ruhe & Platz für Velos, Selbstwirksamkeit spüren in Gemeinschafts-Gärten, dabei Freunde finden und Nahrungsmittel ökologisch produzieren.
    9. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Lukas Gubser: Das wäre ja zu schön! Wenn alle den ÖV benutzen würden, könnten wir, ohne weitere Umwelt zu zerstören, auf einer Spur der Autobahn Schienen legen. Aber das ist vermutlich hypothetisch. Bei den tiefen Energiepreisen und ohne kilometerabhängige Strassengebühren anstelle der pauschalen Motorfahrzeugsteuern, diskutieren wir hier über eine Märchenwelt.
    10. Antwort von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
      ICH bin es nicht, Herr Gubser, die verlangt, was sie alles aufzählen. Ich bin glücklich mit meiner kleinen Altbauwohnung, der Einfachheit. Exklusiv ist nicht mein Begehr. Ich lebe umweltbewusst, nachhaltig, mein Velo, meine Beine und die ÖV sind meine einzigen Fortbewegungsmittel. Seit 1994 und zu einem guten Teil schon vorher. Also bitte ich darum, mich nicht in die Verallgemeinerungssuppe zu schmeissen. Danke.
    11. Antwort von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
      @felber
      :-) ... kommt vielleicht auch noch. Im Hinterstübchen habe ich sowas schon seit Jahren. Aber vielleicht erlaube ich mir die leichte Variante: mit dem Velo im Zug nach Andermatt und dann den Rest oben drüber und ins Tessin. Sportliche Velofahrer würden bei der Haustür anfangen mit ihrer Gotthard-Velotour ;-)
    12. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Mit Altbauwohnung sind Sie bei mir schon raus, die heizt sich wie ein V8 auch nicht mit Blumenwiese auf.