- Eine Lawine hat einen Abschnitt der Kantonsstrasse zwischen dem Lötschental und Goppenstein im Wallis verschüttet.
- Die Strecke wurde nach mehreren Stunden ab 19 Uhr wieder frei gegeben.
- Auch der Autoverlad ist wieder geöffnet.
Um 11:40 Uhr ging bei der Kantonspolizei die Meldung ein, eine Lawine habe bei der Rotlaui-Galerie die Kantonsstrasse verschüttet. Daraufhin habe sich ein Strassenräumungs-Team vor Ort begeben, erklärt Daniel Imboden von der Kantonspolizei Wallis gegenüber SRF.
Die Lawine löste sich in der Nähe des Rotlaui-Tunnels, der sich unterhalb des Bahnhofs Goppenstein befindet, wo Autos, die den Lötschbergtunnel passieren, ein- und ausfahren. Rotlaui ist die erste Galerie nach dem BLS Autoverlad Lötschberg in Richtung Tal. Der Betrieb des Autoverlads musste deshalb eingestellt werden.
Eine Sprengung habe in der Zwischenzeit durchgeführt werden können, teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) am Donnerstagabend mit.
Menschen kamen laut Astra keine zu Schaden. Auch die Infrastruktur habe keine Schäden erlitten. Aufgrund der weiterhin hohen Lawinengefahr musste die Lawinensprengung per Helikopter durchgeführt werden.
Am Nachmittag war dies wegen des Wetters nicht möglich gewesen. Die Meldung des Lawinenniedergangs sei um 11:40 Uhr eingegangen, hiess es am Mittag bei der Kantonspolizei Wallis auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Die Lawine füllte das Nordportal der Galerie Rotloiwi, die sich kurz vor dem Autoverlad Goppenstein befindet. Daraufhin wurde die Strasse gesperrt und der Autoverlad Lötschberg vorübergehend eingestellt. Seit Mittwoch herrscht im Wallis eine grosse Lawinengefahr auf Stufe 4 von 5.