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Badesaison im Jahresvergleich Regenwetter sorgt für Flaute in Schweizer Freibädern

An heissen Sommertagen ist eine Abkühlung im Freibad verlockend. Doch das aktuelle Wetter spielt nicht mit. Das hinterlässt Spuren bei den Sommerbädern. Ein Vergleich mit Vorjahreszahlen von drei Schweizer Städten.

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Aus dem Archiv: Regensommer hat auch Vorteile
Aus 10 vor 10 vom 08.07.2021.
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Hochwasser, Gewitter, Regen, Hagelschlag und immer wieder kühle Temperaturen: So sieht er aus, der Sommer 2021. Ein Besuch im Freibad ist deshalb nicht sehr verlockend. Zudem erschweren noch immer Corona-Beschränkungen einen sorgenfreien Sprung ins Nasse: In den meisten Freibädern gilt noch eine Personenbeschränkung, die vier Quadratmeter Platz pro Person vorschreibt. Weiter gilt die Maskenpflicht für Personen ab 12 Jahren in Sanitäranlagen und Garderoben. Zudem muss im Wasser und im Trockenen stets Abstand gehalten werden.

Durchschnittliche Eintrittszahlen trotz schlechtem Wetter

In Zürich fiel der Saisonstart im letzten Jahr aufgrund der Covid-Massnahmen und Personenbeschränkungen verspätet auf den 25. Mai. Dank der sommerlichen Temperaturen wurde die Badesaison dann in einzelnen Freibädern um eine Woche bis Ende September verlängert. Aufgrund der verkürzten Badesaison konnten die Eintrittszahlen mit 1'632'900 die Vorjahreszahlen von der regulären Badesaison 2019 mit 1'969'478 Eintritten nicht übertrumpfen.

Dieses Jahr konnte die Badesaison regulär eröffnet werden. Trotz Corona-Schutzkonzept zählten die Zürcher Freibäder bis am 4. Juli bereits 608'541 Eintritte. Im Vergleich zur Badesaison 2019 fehlten aber trotzdem gut 200'000 Besucherinnen und Besucher. Die Personenbeschränkung und das schlechte Wetter werden für die verhaltenen Eintrittszahlen verantwortlich gemacht.

Legende: Ein Mann schwimmt im Zürichsee im Seebad Utoquai bei bewölktem Wetter im Juni. Keystone

Regenwetter macht sich bemerkbar

Das gleiche Bild zeigt sich in den Freibädern der Stadt Bern. Auch das Sportamt spricht von einem bescheidenen Saisonstart.

Ganz anders sah es im letzten Jahr aus. Trotz Corona-Massnahmen zählten die Freibäder 1'083'956 Eintritte. Coronabedingte Reisebeschränkungen und die zahlreichen Sommertage sind Gründe für diese hohe Gästezahl. Die Restriktionen haben dazu geführt, dass viele Bernerinnen und Berner ihren Sommer zu Hause verbracht haben.

Normale Eintrittszahlen nach Einbruch in der letzten Badesaison

In der Stadt Basel legen die Freibäder mit 133'473 Eintritten ebenfalls keinen Wunschstart in die aktuelle Badesaison hin. Im Vergleich zu den Jahren 2018 und 2019 sind die Zahlen tiefer, was ebenfalls auf das schlechte Wetter und die Corona-Regeln zurückzuführen ist. Denn bei hohem Besucheraufkommen kann der Zugang zu einzelnen Anlageteilen beschränkt oder vorübergehend ganz geschlossen werden.

Ausserdem nutzen üblicherweise auch viele Kundinnen und Kunden aus Deutschland und Frankreich die Freibäder der Stadt Basel. Diese ausländischen Gäste fehlten letztes Jahr jedoch aufgrund der coronabedingten Reisebeschränkungen.

Im Vergleich zur Badesaison 2020 mit strengen Personenbeschränkungen und fehlenden Touristinnen und Touristen aus den Nachbarländern ist die Eintrittszahl in diesem Jahr hingegen sehr hoch.

10vor10, 08.07.2021, 21:50 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Huber  ("Hu" goot au...!)
    Bitte bei Gelegenheit noch einen Beitrag über die Gilde der Freien Glace- und Maroni-Verkäufer. Die leiden wegen des Wetters auch grad besonders...
  • Kommentar von Thomas Huber  ("Hu" goot au...!)
    Gut, dass das nun auch geklärt wär!

    ...und sehr gutes Timing. BRAVO.

    Nein, damit meine ich nicht dass es dieser Beitrag genau in die Saure Gurken-Zeit geschafft hat...
  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Wenn ich mir das Hochwasser in der Schweiz und die Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands vor Augen führe, ist das Getue der Freibäder-Verantwortlichen einfach unverantwortlich!