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Schweiz Bahnunfall in Bern: Frau gab Schwester den tödlichen Stoss

Der Tod von zwei Schwestern am vergangenen Sonntag auf dem Bahnhof Bern-Wankdorf ist geklärt. Ein Handgemenge zwischen den beiden Frauen löste das tödliche Unglück aus. Beide waren von einem durchfahrenden Zug erfasst worden.

Legende: Video Schwerer Unfall am Bahnhof Bern Wankdorf abspielen. Laufzeit 01:04 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.12.2013.

Aufgrund von Ermittlungen und Bildern einer Videoüberwachungskamera steht für die Berner Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft fest, dass am Anfang des Dramas eine Stossbewegung der älteren Schwester stand. Sie und ihre jüngere Schwester befanden sich zu diesem Zeitpunkt sehr nah am Gleis.

In der Folge wurde zuerst die 32-jährige und dann die 33-jährige Schwester vom durchfahrenden Zug erfasst. Beide erlagen vor Ort ihren schweren Verletzungen.

«Inwiefern sich die 33-jährige Frau den Folgen ihres Handelns bewusst war, bleibt offen», schreiben Staatsanwaltschaft und Polizei. Einwirkungen durch eine Drittperson schliessen sie aus. Beide Schwestern wohnten in der Region Bern.

Nur rund 26 Stunden nach dem Tod der Schwestern starben im Bahnhof Bern Bümpliz-Süd, eine Frau und eine Mann aus Spanien auf den Bahngleisen. Sie wollten hinter einer S-Bahn unerlaubterweise die Gleise überqueren und wurden von einem Schnellzug erfasst.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von S. Beerli, Zürich
    Nun Herr Pitsch; wenn Sie in der Lage der Verunfallten wären, würde der Kommentar von Herr Christen kaum noch bei Ihnen einschlagen. Im Übrigen stimme ich mit Herrn Christen überein. Ich finde seine Aussage nicht selbst disqualifizierend.
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    1. Antwort von Fadri Pitsch, 8004 Zürich
      @S.Beerli. Sie wissen genau, dass ich die Eltern meine. Ihr Kommentar ist pietätslos.
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  • Kommentar von Fadri Pitsch, 8004 Zürich
    @Bolliger Tisserand: Als Vater von 4 Erwachsenen Kinder bin ich einfach froh,dass Sie so positiv und erfolgreich durchs Leben marschieren. Habe mir einfach vorgestellt,wenn ich in der Lager der Verunfallten wäre, wie hart und unfair der Kommentar von Christen bei mir eingeschlagen hätte.Mit dem Finger auf andere zu zeigen ist in einer solchen Situation nicht angebracht. Meine Kinder wurden nicht antiautoritär erzogen Herr Bolliger. Habe jedoch in meinem Freundeskreis viele Schicksale miterlebt.
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  • Kommentar von Fadri Pitsch, 8004 Zürich
    @Christen. Sie sind schon ein harter Hund, wie sie Kommentare schreiben. Einmal tun Ihnen die Eltern Leid, aber mit dem anderen Satz disqualifizieren sie sich selbst- Mein Beileid an die Eltern.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Wer eine Realität mit einem klaren Satz zusammenfasst, geehrter(r) "Fadri Pitsch", hat sich also bei Ihnen selbst disqualifiziert! Herr Christen hat nur das gesagt, was eigentlich alle Eltern jedem Kind mit auf den Weg geben sollten, mehr nicht! Entweder sind sie in einer völligen, antiautoritärer Erziehung zu einem "Edel-Gutmenschen" erzogen worden, oder sie strecken einfach bei "gewissen" menschlichen Handlungen den Kopf tief in den Sand! Trotzdem, an die Angehörigen mein tiefstes Beileid!
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    2. Antwort von M. Tisserand, Schweiz
      Wer hier öfters liest, kann die Antworten von Herrn Pitsch so langsam einordnen - selber disqualifiziert, sag ich da nur. Ich will bei diesem Thema hier nicht mehr sagen als: mein Beileid an die Eltern!
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    3. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Herr Bollinger - Ihre Erziehungsanalyse in Ehren .... Aggressive Handgreiflichkeiten sind in der Regel eher bei Kindern zu erwarten, deren Eltern selbiges an ihnen praktizieren! Wenn erwachsene Geschwister gar handgreiflich werden, dann muss einiges im Argen diesbezüglich liegen.
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    4. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Da haben Sie völlig Recht, geehrter "Schulmeister" aus Deutschland: Wenn Kinder im Alltag handgreiflich und aggressiv agieren, liegt einiges im Argen. Das gleiche gilt leider auch für die Vielschreiber, die ständig nur darauf bedacht sind, andere Meinungen und deren Verfasser zu kritisieren (und oft zu verunglimpfen)! (In ihrer Eile sind sie nicht einmal fähig, den Namen des Kritisierten richtig zu schreiben!). Eine Meinung darf jede(r) haben, aber bitte ohne "händeln" auf einem Bahnsteig.....!
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    5. Antwort von Hans Knecht, Torny
      Herr Kunz, das Prinzip, dass Eltern die Kultur an die Kinder weiter geben, mag vielleicht vieler Orts in D noch zutreffen. In der CH hingegen bei der vorherrschen Kultur, Kindertagesstädten, Lehrplan 21 usw. würde ich mich davor distanzieren. Gerne können wir das Thema mal wo anders diskutieren.
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