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Morgestraich in der Pandemie
Aus SRF News vom 22.02.2021.
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Basler Fasnacht Trotz Absage einige Hundert Personen an stillem «Morgestraich»

  • Einige Hundert Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sind trotz Absage «der drey scheenschte Dääg» in die Basler Innenstadt gegangen.
  • Mit ganz wenigen Ausnahmen hielten sich die Anwesenden an das Trommel- und Pfeifer-Verbot.
  • Die Polizei zeigte mit Einsatzfahrzeugen und zahlreichen Patrouillen Präsenz.

Ein klein wenig Fasnachtsstimmung kam vor allem auf dem Rümelinsplatz auf, während andere Plätze und Strassen in der Innenstadt wenig bevölkert waren. Mehrere Cliquen hatten dort ihre beleuchteten Laternen, die im vergangenen Jahr nicht zu Einsatz gekommen waren, aufgestellt.

Kostümierte Fasnächtlerinnen und Fasnächtler waren nur wenige anzutreffen.

«Morgestraich» aus Handy-Boxen

Getrommelt und gepfiffen wurde nach der Direktive der Regierung und des Fasnachts-Comités, das «Gässeln» zu unterlassen, mit ganz wenigen Ausnahmen nicht. Der «Morgestraich-Marsch» war aber dennoch zu hören: Viele Anwesende liessen ihn über mitgeführte Boom-Boxes erklingen.

Mehrere Polizistinnen und Polizisten
Legende: Die Polizei war präsent und erinnerte an die Corona-Regeln, hielt sich ansonsten aber zurück. Keystone

Die Polizei zeigte mit Einsatzfahrzeugen und zahlreichen Patrouillen Präsenz. Sie forderte Anwesende, die sich zu grösseren Gruppen zusammengefunden hatten, auf, ihre Hygienemasken anzuziehen, hielt sich ansonsten aber zurück.

Gegen fünf Uhr begann sich die Innenstadt wieder weitgehend zu leeren.

Ruhiger Fasnachtssonntag im Baselbiet

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Ein positives Zwischenfazit zog in einer Medienmitteilung vom Sonntagabend die Baselbieter Polizei. Es sei vor allem aber im oberen Baselbiet zu fasnächtlichen Aktivitäten gekommen, die aber weitgehend ruhig verlaufen seien.

Einzig bei der Maskentragpflicht sind laut Communiqué Übertretungen festgestellt worden, heisst es. Die angesprochenen Personen hätten sich aber grösstenteils einsichtig gezeigt.

Regionaljournal Basel, 22.02.2021, 06:32 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Barth  (Roba)
    Wo sind die Schreiber von letzter Woche, die über die Fasnacht in Einsiedeln etc. gewettert haben.
    Von der Solidiarität der Basler gehenüber anderen Kantone für keine Fasnacht.
    Ebenso wird überall das Singen verboten, aber die Schnitzelbänke in Basel finden im TV statt.
    Alles nicht Glaubwürdig.
    1. Antwort von Ernst Naef  (ENE)
      Ja Roba, sie haben absolut recht, neben Einsiedeln gehört nun auch Basel zu denjenigen die sich mehr erlauben dürfen. Ich denke alle andern Schweizer Bürger welche wegen den Vorschriften nicht in Chören oder anderen Vereinen mitmachen dürfen, haben ab sofort auch das Recht sich nicht mehr an solche Bundesvorschriften zu halten. Den Meinungsaustausch mit den Gesetzeshütern müssen sie auch nicht fürchten. Alle dürfen oder niemand!
  • Kommentar von Kev Baumann  (kevlar)
    Der Polizist redet mit den Vermummten Querflötenbläsern so wie ich mit mein Sohn, wenn ich ihm erkläre das es Zeit ist, den Fernseher auszuschalten.
    Mir kommen fast die Tränen.
    1. Antwort von Marc Hofer  (M. Hofer)
      "Vermummten Querflötenbläsern" kann man vergleichen mit"Frustrierten Kommentarschreibern".
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Mit ganz wenigen Ausnahmen hielten sich die Anwesenden an das Trommel- und Pfeifer-Verbot. Und wenn nicht, wem hätte das geschadet? Bünzlig das Ganze. So ist doch ein klein wenig Fasnachtsstimmung aufgekommen. Gut, dass sich die Polizei zurückgehalten hat. Die beleuchteten Laternen anzusehen ist einfach beeindruckend. Wünsche den Basler und Fans, dass sie nächstes Jahr wieder ihre heissgeliebte Fasnacht feiern können mit allem Drum und Dran.
    1. Antwort von Marc Hofer  (M. Hofer)
      Danke Alois und auch wir HOFFEN auf nächstes Jahr. Falls diese dann wirklich stattfinden sollte, wird sich eine "dreijährig aufgestaute Fasnachts-Energie" ent-laden/-falten, sprich "eine Fasnacht wie so noch nie dagewesen ist".