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Schweiz Basler Gesundheitsdirektor stolpert über Honorar-Affäre

Der Basler CVP-Regierungsrat Carlo Conti hat überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Damit zieht er die Konsequenz für unkorrekt zurückbehaltene Entschädigungen und Honorare.

Legende: Video Basler Gesundheitsdirektor tritt zurück abspielen. Laufzeit 1:49 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 07.01.2014.

Die Baselbieter Honorar-Affäre hat nun auch den Gesundheitsdirektor von Basel-Stadt kalt erwischt. Auch bei ihm wurden Honorare und Entschädigungen für Mandate nicht korrekt abgerechnet.

An einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz sprach Conti von «Nachlässigkeiten und Fehlern» im Umgang mit Entschädigungen für Referate und Mandate. Die Gesamtsumme bezifferte er auf 111'000 Franken. In Basel-Stadt dürfen alle Kantonsangestellten Nebeneinnahmen bis zu 20'000 Franken im Jahr behalten; darüber liegendes ist abzuliefern.

Conti hat die entsprechenden Beträge inzwischen dem Kanton überwiesen, wie er weiter sagte. Er entschuldige sich für die Fehler. Er habe sich entschieden, im Sommer 2014 aus der Kantonsregierung auszutreten. Gleichzeitig ende auch sein GDK-Präsidium. Ende 2013 hatte bereits eine Honoraraffäre der Baselbieter Regierung Staub aufgewirbelt.

Legende: Video SRF-Korrespondent Georg Halter: «Es könnten weitere Fälle geben» abspielen. Laufzeit 1:21 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 07.01.2014.

«Es könnte weitere Amtsträger treffen»

SRF-Korrespondent Georg Halter sieht den Rücktritt Contis als «konsequenten Schritt». Dafür gebühre dem Ex-Gesundheitsdirektor Respekt.

Nun seien aber sämtliche Amtsträger unter Druck. Nicht nur im Kanton Basel, sondern landesweit. «Der Fall Conti ist nicht der erste», hält der SRF-Korrespondent fest. In anderen Kantonen gab es in den letzten Monaten ähnliche Fälle. Bei einigen Amtsträgern habe in Vergangenheit schlicht die nötige Sensibilität gefehlt.

Der 1954 geborene Conti war 2000 in einer Ersatzwahl für den erkrankten Erziehungsdirektor Stefan Cornaz (FDP) in die Exekutive des Stadtkantons gewählt worden. Seit 2012 präsidiert er auch die Schweizerische Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK).

27 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Troxler-Gilli, 6231 schlierbach
    Sehr geehrte Damen und Herren Es ist frustrieren wie Herr Halter den Betrüger Conti als Ehrenhaft dargestellt hat. Conti hat den Bschiss von über 100'000.-- Franken nur unter Druck zugegeben. Einen Angestellten hätte man unweigerlich auf die Strasse od. in Haft gestellt. Beim SRF wird offensichtlich nicht immer mit gleichen Ellen gemessen. Conti ist nach wie vor nur ein einsichtiger Betrüger ist und kein Ehrenmann wie ihn Herr Halter ihn dargestellt hat. Freundliche Grüsse Hans Troxler-Gilli
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  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 tenniken
    Bolliger und Leibacher! Ist das so bei Ihnen, wer nicht Ihrer Meinung ist, soll die Schn... halten. Ein seltsames Verständnis von Meinungsfreiheit und Demokratie. Zu meiner Person; bin weder links noch nett!
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    1. Antwort von Susanne Gerber, Bern
      Falsch, Herr Hunziker. Ich will keine Deutsche-Anti SVP-Hasstriaden im SF-Forum. Sie und ihre Genossen finden das bestimmt toll - ich nicht! Der soll in Deutschland seine Kommentare verteilen!
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    2. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      als ob der "Wohnort" entscheidend ist .... Frau Gerber, mein graues Couvert für den Februar ist schon längstens per Post abgeschickt ...
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Die sehr wohlwollende Berichterstattung und Wertung der "Verfehlungen" eines CVP-Regierungsrates in den Medien, spricht "ideologische Bände"! Zudem haben all die bekannten dauernden "SVP-Berufshasser" hier im srf-Forum einen "freien Tag"! Sie werden sich alle mäuschenstill verhalten. Stellen wir uns einmal den fettgedruckten Titel vor, wenn der "Fehlbare" aus der wählerstärksten Partei kommen würde! Die Medien und die Verunglimpfer hätten tagelang einen willkommenen "Dauerbrenner"!
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    1. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      ein waschechter und typischer Kommentar aus Orpund - keinen eigen Beitrag zur Sache, nur anderen Forenteilnehmern an's Schienbein treten ... wie immer. Sie werden Lügen gestraft, wenn sie den Tagi besuchen: 3 Artikel und bis etwas 8 Uhr rund 100 Kommentare ... Reicht das ihnen nicht? Ganz schön anspruchsvoll für jemanden, der selbst praktisch nie eigenes bringt.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Oha, unser Dauerschulmeister aus Deutschland scheint kein "freier Tag" geniessen zu können: Wenn nicht seine Hasspartei, denn halt seine unbeliebten und gehassten Mitkommentatoren angreifen! Meine Meinung zur Fehlerbewertung des Basler Regierungsrates bezog sich hauptsächlich auf die "wohlwollende" Kommentierung des Basler Korrespondenten (Halter) vom srf, in der Tagesschau! So, und jetzt gehen wir in den Wald, geehrter "Oberlehrer" aus Sallneck! Machen Sie es doch auch, statt weitere Schulm...!
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    3. Antwort von Deborah Leibacher, Bern
      @Kunz. Wieder ein cleverer Kommentar aus Deutschland. Herr Kunz, wann kümmern sie endlich um ihre Sachen in Deutschland? Ihren SVP-Hass können sie bei sich zu Hause verbreiten. Danke.
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    4. Antwort von P. Bürger, Schweiz
      @L. Kunz: Sie treffen den Nagel auf den Kopf mit ihrer Beurteilung des «schreibstärksten» Hrn. aus Orpund! Es scheint sein Lebensinhalt bestünde darin, SEINE «wählerstärkste» Partei permanent verteidigen zu müssen. Die Inhalte seiner Kommentare sind verletzend, ideologisch, vergangenheitsgeprägt & zeugen von wenig gesamtheitlichem Denken. @R. B. aus O: Ich goutiere übrigens das Verhalten von Hrn. Conti in kleinster Weise & verurteile dieses, wie ich solche eines SVP Exponenten missbillige!
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    5. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Gegenüber Ihren ewigen, hasserfüllten PERSOENLICHEN Angriffe auf mich, geehrter Herr Bürger aus der "Schweiz", verteidige ich nicht MEINE "wählerstärkste Partei", sondern bloss bewährte Werte, Toleranz gegenüber anderen Meinungen (nicht Verunglimpfungen!) und das alles mit dem vollen Namen und Wohnort! Ob Ihr gesamtheitliches Denken zur gesellschaftspolitischen Gegenwart und Zukunft BESSER ist, können andere entscheiden. In Sachen persönlich "anprangern", sind Sie mir aber sehr weit voraus!
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    6. Antwort von P. Bürger, Schweiz
      @R. Bolliger: Wissen Sie, genau wegen dieser fehlenden Toleranz gegenüber Andersdenkenden musste ich mein Eintrag im Tel.-Buch löschen lassen. Als ich meinen Wohnort noch unter meine Kommentare setzte, ist mein Eigentum nachts mehrfach beschädigt worden. Und nur, weil ich so wie hier, wohl u.a. meine Meinung zu Sympathisanten der «wählerstärksten» Partei vertreten habe. So viel zu Toleranz, welche Sie hier anrufen! Das gibt mir zu denken, Herr Bolliger! Aber, das wollen Sie ja nicht hören!
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