Beschwerde zurückgewiesen Behring muss nächste Niederlage vor Gericht einstecken

Dieter Behring in Nahaufnahme Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Behring machte bei seiner Anzeige geltend, Lauber habe in seiner Zeugenaussage eine Falschaussage gemacht. Keystone

  • Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts hat eine Beschwerde des erstinstanzlich verurteilten Financier Dieter Behring abgewiesen.
  • Behring hatte im Juni 2016 Strafanzeige gegen Bundesanwalt Michael Lauber, seinen Stellvertreter Ruedi Montanari und den fallführenden Staatsanwalt Tobias Kauer eingereicht.
  • Der ausserordentlich eingesetzte Staatsanwalt Thomas Hansjakob, Erster Staatsanwalt des Kantons St. Gallen, sah aber keine Anhaltspunkte für deliktisches Verhalten. Die Sache wurde nicht an die Hand genommen.
  • Dagegen wiederum hatte Behring die Beschwerde eingereicht, die nun abgewiesen wurde.
  • Behring machte in seiner Strafanzeige von 2016 geltend, Lauber habe in seiner Zeugenaussage eine Falschaussage gemacht. Zudem hätten der Bundesanwalt und die beiden weiteren Staatsanwälte mit der Fokussierung des Strafverfahrens auf Behring, strafrechtlich relevante Taten begangen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Behring muss Anlegern Millionen zahlen

    Aus Tagesschau vom 30.3.2017

    Der ehemalige Financier Dieter Behring wurde im September vom Bundesstrafgericht in Bellinzona zu fünfeinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Heute hat das gleiche Gericht erklärt, dass er den betrogenen Anlegern 207 Millionen Franken zurückzahlen muss.