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Bei Fair-Food-Debatte Grünen-Nationalrat sorgt mit Votum über Auschwitz für Irritation

Fricker
Legende: Jonas Fricker sorgt mit einer Aussage im Parlament für Reaktionen, vor allem in sozialen Medien. Keystone

Der grüne Nationalrat Jonas Fricker hat am Donnerstag mit einem Votum im Nationalrat für Aufsehen gesorgt. Als er bei der Behandlung der Fair-Food-Initiative den Massentransport von Schweinen kritisierte, zog er einen Vergleich mit der Deportation von Juden nach Auschwitz.

Fricker kritisierte in seinem Votum die «unsägliche Massentierhaltung». Als er das letzte Mal eine Dokumentation über solche Schweinetransporte gesehen habe, seien ihm unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz hochgekommen, sagte der Aargauer Politiker. «Die Menschen, die dort deportiert wurden, die hatten eine kleine Chance zu überleben. Die Schweine, die fahren in den sicheren Tod.»

Entschuldigung folgte – Reaktionen auch

Fricker entschuldigte sich noch während der Debatte im Nationalrat in «aller Form» für den «unangemessenen Vergleich», den er in «seiner Naivität» gemacht habe. Die Aussagen sorgten in den sozialen Medien dennoch für Aufruhr.

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Bach  (TBach)
    "sorgt für Irritationen" heisst es in Wolle gepackt. Man stelle sich vor ein böser SVPler hätte diesen Vergleich gezogen. Die Aufmachung des Beitrages und Titel wären wesentlich polemischer, die Kommentare viel gehässiger. Aber jeder der sehen will, sehen darf was hier abgeht, der sieht es auch...
  • Kommentar von Charles Dupond  (Egalite)
    Die "Aussagen" waeren ohne die Schlagzeilen in den Systemmassenmedien (SMM) in den sozialen Medien praktisch spurlos geblieben....
  • Kommentar von Gregor Doppmann  (Miteinander statt Gegeneinander)
    Hauptsache man kann vom unbequemen Thema ablenken... ( und auf Herrn Fricker schiessen). Es geht ja nicht um die Sache, sondern nur von welcher Partei ist jemand - die Kommentare sind dann immer die gleichen.