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Beschwerde abgewiesen Dschihad-Rückkehrer muss bei Mutter wohnen

  • Ein mutmasslicher Dschihad-Rückkehrer aus der Romandie muss sich weiterhin an gewisse Auflagen halten.
  • Das Bundesstrafgericht hat eine Beschwerde des 31-Jährigen abgewiesen, weil nach wie vor Verdunkelungsgefahr besteht.
  • Um die Strafuntersuchung nicht zu gefährden, müssten gewisse Kontakte unterbunden werden, begründen die Richter.
Schweizer Fahne an Gebäude.
Legende: Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts fällte den Beschluss bereits Anfang August. Nun wurde das Urteil publiziert. Keystone

Der tunesisch-schweizerische Doppelbürger war am 9. August 2016 am Flughafen Zürich verhaftet worden. Bis am 8. Mai 2017 befand er sich in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft beantragte vor Ablauf der Untersuchungshaft Ersatzmassnahmen beim Zwangsmassnahmengericht. Diese wurden bewilligt.

So muss der junge Mann bei seiner Mutter wohnen und hat ein Ausgangsverbot zwischen 21 Uhr und 5.30 Uhr. Zudem darf gewisse Orte nicht frequentieren und hat ein Kontaktverbot für bestimmte Personen.

Gegen die letzte Verlängerung dieser Ersatzmassnahmen legte der Betroffene Ende Mai Beschwerde beim Bundesstrafgericht ein. Er beantragte die Aufhebung der Massnahmen oder zumindest des nächtlichen Ausgehverbots.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    Von was lebt diese Jihadist in der Schweiz? Sozialhilfe?
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Wenn er Schweizer Staatsbürger ist spielt das effektiv keine Rolle bei diesem Thema.
    2. Antwort von Henriette Rub  (ehb)
      ... doch, er hätte ja arbeiten können, anstatt im Jihad mitzuhelfen, Verbrechen zu begehen.
  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    Er darf bei der Mutter wohnen, sollte es wohl heissen.
    Mich würde interessieren, was ihn zur Heimreise bewegt hat, die Schweizer Werte?
    Was möchte er in der CH tun?
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      Er wollte zu Mutti zurück, ist doch klar!
    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Ich denke der Artikel ist schon richtig geschrieben. Er möchte vielleicht lieber in einer WG mit Gleichgesinnten wohnen!
  • Kommentar von W Streuli  (Wernu)
    Was mich an diesem Aritkel irritiert ist,das es sich um einen "mutmasslichen" Dschihad Rückkehrer handelt, also gilt es noch nicht als erwiesen an,das Er sich an Greueltaten des IS beteiligt hat,korrekt?Wie soll im weiteren das Kontaktverbot unterbunden werden,denn ich gehe mal davon aus,dass er gewiss ein Smartphone hat,oder sich eines besorgt,dass nicht registriert ist,was nützt da also die Kontaktsperre"vor Ort?"