Zum Inhalt springen

Header

Audio
Das Spiel mit der Angst
Aus Espresso vom 27.03.2020.
abspielen. Laufzeit 06:24 Minuten.
Inhalt

Betrügerische Telefonanrufe Polizei warnt vor Corona-Betrügern

In der Corona-Krise versuchen Betrüger vermehrt, ihre Opfer am Telefon abzuzocken.

Die Corona-Krise ruft auch Betrüger auf den Plan. Mit neuen Maschen versuchen sie, an Bargeld oder Wertgegenstände zu kommen. Eine Umfrage bei mehreren Schweizer Polizeikorps zeigt: Vorsicht ist geboten!

Perfide Tricks

Die aktuelle Situation spiele den Betrügern in die Hand, sagt Roland Pfister, Kommunikationschef der Kantonspolizei Aargau. Bei ihnen seien in den letzten zwei Wochen rund 60 Meldungen eingegangen über betrügerische Telefonanrufe. «Die Menschen sind aktuell einfacher erreichbar.» Ähnliche Beobachtungen macht auch Pro Senectute Schweiz. Auch dort haben sich diesbezüglich in den letzten Tagen viele Seniorinnen und Senioren gemeldet.

Die Betrüger machen sich demnach die Ängste der Seniorinnen und Senioren zunutze. «Es wird mit der Versorgungsangst gespielt, sowie mit der Angst vor den Viren», sagt Peter Burri Follath, Sprecher der Pro Senectute. Die Maschen sind unterschiedlich. Im Wallis sind Fälle bekannt, wo falsche Helfer ihre Einkaufsdienste angeboten haben. Die Senioren haben den Betrügern Geld mitgegeben und dann vergeblich auf eine volle Einkaufstüte gewartet.

Andernorts wurde Seniorinnen und Senioren angeboten, die Wohnung zu desinfizieren. Die Opfer wurden deshalb aufgefordert, eine teure 0900er-Nummer anzurufen. Nach minutenlanger Warterei in der Warteschlaufe, folgte eine teure Telefonrechnung.

So schützen Sie sich vor Betrügern

Mehrere Polizeikorps haben schon Merkblätter zum Thema veröffentlicht. Da sich die Maschen der Betrüger beinahe täglich ändern können, lohnt es sich, grundsätzlich misstrauisch zu sein, wenn eine fremde Person am Telefon ist. Hier die drei wichtigsten Tipps, formuliert von der Kantonspolizei Freiburg:

  • Vertrauen Sie fremden Personen kein Geld und keine Bankkarten an und bezahlen Sie niemals im Voraus.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, von niemandem; weder vor der Haustür noch am Telefon. Melden Sie Vorfälle Ihren Verwandten oder der Polizei.
  • Lassen Sie Personen, die Sie nicht kennen oder aufgeboten haben, nie in Ihr Haus oder Ihre Wohnung (verlangen Sie Ausweise).

Die wichtigsten Informationen zum Coronavirus:

Die wichtigsten Informationen zum Coronavirus:

Espresso, 27.03.20, 08.13 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Es ist schon traurig was für traurige Typen es gibt. Da viele von ihnen wahrscheinlich Arbeitslos sind, verwundert es eigentlich niemand und die, welche arbeiten könnten wollen sich die Hände nicht schmutzig machen. Irgendwann werden sie für ihre Untaten büssen müssen. Hoffentlich werden viele von ihnen von der Polizei gefasst, aber auch das ist wunschdenken.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Wer in solche Situationen schamlos ausnutzt handelt böswillig gegen unsere Landesbevölkerung.
    Doppelte Strafen und wer nicht Schweizer Bürger ist, ein lebenslanges Einreise und Transitverbot in der der Schweiz verhängen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Gabriella Itin  (Salat)
      Da bin ich gleicher Meinung. Wir haben viel zu milde Strafen in der Schweiz, sei es Abzocke, Tierquäler und andere Taten. Nur müssten die zuständigen das Gesetz auch noch Umsetzen, was Sie Heute bei weidem noch nicht umsetzen,so wie Sie müssten. Für dass bräuchte es wieder Personal was beim Geld zählen störend wirkt.
      Das dürfte Mann schon längst so machen Herr Gubser, dann würde uns viel ärger und zusätzliches leid erspart bleiben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen