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Explosionsgefahr in Dällikon ZH
Aus News-Clip vom 30.04.2021.
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Bevölkerung wurde gewarnt Keine Explosionsgefahr mehr bei Scheunenbrand in Dällikon

  • Nach einem Grossbrand in der Zürcher Gemeinde Dällikon hat die Kantonspolizei Zürich Entwarnung gegeben: Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr mehr.
  • Weil eine Scheune in Brand geraten war, hatten die Behörden am Abend einen Sirenenalarm ausgelöst. In der Scheune war Dünger gelagert, deshalb bestand die Gefahr einer Explosion.
  • Die Bevölkerung war angewiesen worden, zu Hause zu bleiben, die Fensterläden zu schliessen, aber die Fenster wegen des Druckausgleichs offenzuhalten. Verletzt worden sei niemand, teilt die Kantonspolizei mit.
  • Die Ursache des Brandes werde nun von Spezialisten in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.

Um 2 Uhr morgens haben die Zürcher Behörden eine Entwarnung für die in Dällikon anhaltende Explosionsgefahr einer Scheune ausgesprochen. Es bestehe keine Gefahr mehr. Vorher hatte die Kantonspolizei kurz nach Mitternacht informiert, dass beim Brand des Betriebsgebäudes mit einem grossen Düngerlager ein hoher Sachschaden entstanden sei, der aber nicht beziffert werden konnte. Verletzt worden sei niemand.

Die Einsatzkräfte konnten aufgrund der Explosionsgefahr nur in grosser Distanz das Feuer bekämpfen und die Löscharbeiten dauerten nach Mitternacht noch an. Auch die genaue Brandursache sei zurzeit nicht geklärt und werde durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.

Beim Grossaufgebot waren gemäss der Kantonspolizei drei Feuerwehren sowie ein ABC-Team aus der Region, die Berufsfeuerwehr der Stadt Zürich mit Spezialisten der Chemiewehr und Messbus samt Ambulanzen, ein Rettungswagen aus der Region, eine Patrouille der Kommunalpolizei, das forensische Institut Zürich, Spezialistinnen und Spezialisten des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Gemeindevertreter sowie ein Entsorgungsunternehmen im Einsatz.

SRF 4 News , 01.05.2021, 02:00 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Helmut Meier  (Helmu)
    Kann mich jemand aufklären, um welchen Dünger es sich gehandelt, damit die Behörden diesen Sirenenalarm ausgelöst haben.
    So weit mir bekannt ist, sind Dünger die hier in der Schweiz eingesetzt werden nicht explosiv, ausser man mischt sie absichtlich oder unabsichtlich (welche aber normal in einem Stall nicht anzutrefen sind ) mit anderen Chemikalien.
  • Kommentar von Chris Hoefliger  (Chris_H)
    Wenigstens wird jetzt klar, was man bei den Agrarinitiativen stimmen muss.
    Verbot von gefährlichen Düngemitteln -> saubers Löschwasser.
  • Kommentar von Karin Koch  (kkoch)
    Wie ist es möglich eine so grosse Menge in einem Stall zu lagern. In der Industrie gibt es sehr hohe Auflagen wenn man Chemikalien lagern will. Bei den Bauern gelten wieder mal andere Regeln. Wen wundert es.
    1. Antwort von Helmut Meier  (Helmu)
      Wie gross war dann die "grosse Menge" ?
      Was hat die Industrie für Regeln, bezüglich Dünger, wass bei den Bauern nicht gilt ?
    2. Antwort von Karin Koch  (kkoch)
      Herr Meier Kunstdünger ist kein Naturprodukt man kann damit Bomben bauen. Darum die Explosionsgefahr.
    3. Antwort von Daniel Unedan  (D. Unedan)
      Das liegt daran, dass der Bauernhof wahrscheinlich nicht der Störfallverordnung unterliegt. Und glauben Sie mir: Nur weil etwas sehr hohen Auflagen unterliegt, heisst das nicht, dass kein Brand ausbrechen kann.
    4. Antwort von Helmut Meier  (Helmu)
      @kkoch: Da kenne ich ein paar andere Dinge, die sind in vielen Haushaltungen gelagert und aus denen könnte man auch Bomben bauen.
      Ich wohne in der Nähe eines Golfplatz, dort sind Dünger auch nur in einem alten LWgebäude ohne spezielle Vorkehrungen gelagert.
      Was ist da anders ? Industrie oder LW ?
      Es ist Heute schon chique, bei jeder Gelegenheit der LW Eins auszuwischen.
    5. Antwort von Helmut Meier  (Helmu)
      @D. Unedan: Was für grosse Auflagen hat die Industrie bei Dünger ?
      Mir sind keine bekannt, die in der Landwirtschaft nicht auch gelten.