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Bier erst ab 16? Jugendliche kommen leicht an Alkohol

  • In einer Reihe von 7225 Testkäufen wurde letztes Jahr in 28,7 Prozent der Fälle verbotenerweise Alkohol an Jugendliche verkauft.
  • Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote leicht gesunken, teilt die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) mit.

Am grössten ist der Missstand bei Events: 44 Prozent der Testkäufer erhielten hier illegal Alkohol. In Bars betrug die Quote 38 Prozent, in Restaurants 31 Prozent. Besser schnitten Verkaufsläden ab: Tankstellen hatten mit 13,7 Prozent den tiefsten Schnitt, gefolgt von Ladenketten mit 24 Prozent.

Für Kinder bleibt es bedeutend schwerer, an Alkohol zu kommen als für Jugendliche. Der Anteil rechtswidriger Verkäufe bei 13-Jährigen liegt laut EZV bei 6 Prozent, bei 17-Jährigen ist die Quote gut viermal so hoch.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Alkohol jeglicher Art wie auch Zigaretten und Ähnliches sollte es erst ab 18 Jahren geben. Ausweise sollen bei jedem Kauf zwingend verlangt werden ausser das Alter ist offensichtlich. Denn dann sind die Jugendlichen für sich selber verantwortlich und müssen es auch selbst ausbaden.
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  • Kommentar von U. Erni (max4)
    Als Jugentliche in den Sechzigern waren wir Nachts mit verschiedenen Räubereien zu beschäftigt um an Alkohol zu denken. Kägi Fret und Kaffee Creme im Glas. Erst wenn sich die grosse Leere und Langeweile einstellt, wird Alkohol zum Thema.
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  • Kommentar von Peter Amthauer (Peter.A)
    Ich kann aus meiner Erfahrung als Jugendlicher sagen, dass wir damals auch an alkoholische Getränke gekommen sind. Das gehört in der Zeit einfach dazu. Wege gibt es immer. Hier ist es wichtig, dass Jugendliche über die Auswirkungen des Alkoholkonsums aufgeklärt werden. Denn, wer sich dann zum 18. Geburtstag erstmalig soviel Alkohol kaufen darf, wie er will, der läuft in ein offenes Messer. MfG
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Damals war man noch nicht so Gesundheitsbewusst wie heute. Es wurde allgemein mehr geraucht und getrunken. Die Folgen von Alkohol- und Tabakmissbrauch wurden nur am Rande thematisiert.
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    2. Antwort von Benedikt Rosenberg (Amadeus)
      @Planta: Für mich eine Stigmatisierung des Alkohols und eine ewige Schwarzmalerei. Warum hebt man nicht mal die eigentlich positiven Entwicklung des generellen Alkoholkonsums hervor. Noch nie wurde pro Kopf so wenig Alkohol konsumiert wie heute!!!!! Vor 40 Jahren konnte ich als 15 jähriger Lehrling in der Beiz problemlos etliche Stangen konsumieren und ich sage Ihnen, ich bin heute deswegen kein Alkoholiker. Wenn jemand zur Flasche greift, dann ist die Ursache mit Garantie nicht der Alkohol!
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    3. Antwort von Mike Steiner (M. Steiner)
      Ich widerspreche: es gehört durchaus NICHT dazu. Weder damals noch heute. Jedenfalls haben wir uns nicht zugesoffen und nur das Organisieren von Alkohilika im Kopf gehabt. Es war und ist eine traurige Erscheinung, wenn man sich nicht ohne zu belustigen weiss. Ausserdem: Zehn Mal lieber bekiffte Jugendliche im Zug als besoffene!
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    4. Antwort von Henriette Rub (ehb)
      Sind eigentlich Jugendliche nicht mehr in der Lage, sich zu beschäftigen oder amüsieren ohne Alkohol und Drogen. Ich finde, das ist ein riesiges Armutszeugnis für Eltern und Schule. Ausserdem haben sie von Allem zuviel: Geld, Freizeit, Möglichkeiten uvm.
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