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Aus dem Archiv: Schweizer Firma lässt Hunde vergiften
Aus Kassensturz vom 15.10.2019.
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Blutige Tierversuche Tierversuchslabor schliesst 2020

Nach Vorwürfen der Tierquälerei stellt das umstrittene Tierversuchslabor in Hamburg seinen Betrieb ein.

Aus einem internen Schreiben an die Mitarbeitenden geht hervor, dass das Deutsche Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) seine Tierversuche in Mienenbüttel einstellt.

Das Labor habe sich mit den zuständigen Behörden darauf geeinigt, Tierversuche an Hunden, Katzen und Affen bis spätestens Ende Februar 2020 zu stoppen, steht im Brief, der «Kassensturz» vorliegt. Laufende Prüfungen würden zwar noch beendet, neue Versuche aber nicht mehr gestartet. Gespräche mit Behördenvertretern hätten gezeigt, dass Versuche an Katzen, Hunden und Affen in Deutschland nicht mehr erwünscht seien. LPT hat die Schliessung des Labors noch nicht offiziell bestätigt.

Mitte Oktober zeigte «Kassensturz» verdeckte Bilder, die ein Mitarbeiter der Soko Tierschutz im Tierversuchslabor gedreht hatte. Die Recherchen zeigen, wie junge Hunde im Auftrag der Schweizer Pharmafirma bei Versuchen qualvoll sterben müssen. Das zuständige Veterinäramt hat damals reagiert und Ermittlungen gegen LPT aufgenommen.

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