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Unterirdischer Güterverkehr Bund sieht «leicht positiven Nutzen» in Privat-U-Bahn

Ein Spezialgesetz zur Unterstützung des Projekts: So viel der geplante Beitrag des Bundes an das privatwirtschaftliche Projekt «Cargo sous terrain» (CST). Eine finanzielle Beteiligung wird ausgeschlossen.

Legende: Video Bund hilft Privat-U-Bahn-Projekt abspielen. Laufzeit 01:26 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 24.11.2016.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundesrat ist bereit, dem privatwirtschaftliche Transport-Projekt «Cargo sous terrain» CST mit einem Spezial-Gesetz zu einer einheitlichen, d.h. kantonsübergreifenden, Rechtsgrundlage zu verhelfen. Finanziell will sich der Bund aber nicht beteiligen.
  • Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Uvek schreibt, das Projekt könnte für die Allgemeinheit einen «leicht positiven Nutzen» zeitigen.
  • Die gesetzliche Unterstützung wird an Bedingungen geknüpft. Der Förderverein CST muss eine Aktiengesellschaft werden. Der Bund verlangt von den Projekt-Verantwortlichen eine Finanzierungs-Sicherung von 100 Millionen Franken. Ferner muss die privatwirtschaftliche U-Bahn-Betreiberin Verpflichtungen rund um die Reorganisation der Logistik- und Transportkette in den betroffenen Gebieten übernehmen.
  • Der jetzige Trägerverein des Projekts besteht aus Unternehmen des Detailhandels, der Logistik und weiterer Branchen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Einerseits soll die Schweiz im digital-Geschäft vorne mitmischen könenn und dort herrsche grosse Konkurrenz. Hier wird Know how geschaffen, das für viele Gebiete der Welt, man denke etwa an den Grossraum L.A., Bejing, etc., hochinteressant sein dürfte. Da hält sich der Bund fürnähm zurück ...
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  • Kommentar von Urs Heim (Ursus)
    Dieses Projekt ist interessant und hat zugegebenermaßen eine gewisse Faszination, wenn man sich dabei nur die Versprechen der Projektplaner und deren Hochglanzprospekte betrachtet. Die Schattenseite bedeutet für viele Chauffeure und Logistiker die sichere Arbeitslosigkeit.- Bei all den Optimierungen darf nicht vergessen werden das man so mehrere tausend Personen in die Erwerbslosikeit treibt, die dann potentielle Wutbürger werden könnten - Wer kann das ernsthaft wollen - ich jedenfalls nicht !
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