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Massnahmen gegen die Schweinepest
Aus Rendez-vous vom 08.01.2018.
abspielen. Laufzeit 04:34 Minuten.
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Bundesamt warnt vor Tierseuche Afrikanische Schweinepest nähert sich der Schweiz

  • Im vergangenen Halbjahr sind neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Tschechien und Rumänien aufgetreten.
  • Der Bund geht davon aus, dass es auch zu Fällen in der Schweiz kommen könnte.
  • Das Virus breitet sich bei Schweinen schnell aus, ist aber für Menschen nicht gefährlich.

«Die Schweinepest ist auf dem Vormarsch», sagt Stefan Kunfermann, Sprecher des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. «Wir gehen davon aus, dass es auch zu Fällen in der Schweiz kommen könnte. Daher haben wir Massnahmen ergriffen.»

Auch die Schweizer Bauern beobachten das Virus, denn es übertrage sich einfach. «Es kann in Dreck und in Speiseresten sein. Wildschweine, die das Virus in sich tragen und lange Strecken zurücklegen, können Hausschweine anstecken», sagt Thomas Jäggi, Sprecher des Schweizer Bauernverbands.

Noch ist das Virus nicht in Österreich oder Deutschland angekommen. «Uns macht aber die grosse Wildschweinpopulation in Deutschland Sorgen. Wildschweine können ohne Probleme auch den Rhein überqueren», so Jäggi.

Infizierte Bestände von Hausschweinen müssen laut Gesetz vollständig getötet werden. Wenn es zu Nottötung kommt, gehe es schnell um dreistellige Millionenbeträge, erklärt Thomas Jäggi vom Schweizer Bauernverband.

Vorsichtsmassnahmen, vom Bund empfohlen

Keinen Reiseproviant mit Fleisch und Wurstwaren aus Osteuropa und Russland einführen.
Speiseabfälle generell in verschlossenen Kehrichtbehältern entsorgen.
Jäger, die in Osteuropa an Jagden teilnehmen, sollen ihre Jagdbekleidung und Jagdgeräte gut reinigen.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Helmut Meier  (Helmi)
    Auch biodynamische Demeter Schweine sterben an der Schweinepest.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    "E voilà" - ein weiteres, lukratives "Geschäft" für die "Pharma-Lobby" bahnt sich an....= "Übelbekämpfung"! "Ursachen" für diese Tatsache (Züchtung, Haltung und Fütterung der armen Mast-Schweine in der Schweiz- logisch = Schwächung des Immunsystems) - eine armselige Schande für die fehlgeleitete Schweizer Chemie-LW und deren Politik!!
  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    2009 wurde Tamiflu gegen die Schweinegr. eingesetzt.Ein Riesen Geschäft für die Pharma. Ich war auch darauf reingefallen und habe privat das sehr teure Medikament gekauft. Zwei Jahre später entsorgt, weil das Haltbarkeitsdatum sehr kurz war. Ist das jetzt eine andere Schweinegrippe oder kommt plötzlich die Idee,sie ist doch auf Menschen übertragbar? Die NZZ schrieb sogar etwas später, werfen sie das Zeug weg. Roche (ich glaube die waren es) sollten die Millionenbeträge als Spenden zurückzahlen.
    1. Antwort von Helmut Meier  (Helmi)
      Schweinegrippe und Afrikanische Schweinepest, sind zwei verschiedene paar Schuhe.
    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Ok, danke Herr Meier.