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Bundesrat übernimmt Defizitgarantie in unbeschränkter Höhe
Aus Tagesschau vom 13.02.2013.
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Schweiz Bundesrat bestätigt: «Wir tragen ein Olympia-Defizit»

Der Bundesrat hält das finanzielle Risiko von Olympischen Winterspielen in Graubünden weiterhin für vertretbar. Wären die Spiele defizitär, würde der Bund helfen.

Der Bundesrat bleibt dabei: Er steht hinter der Olympia-Kandidatur. Er will das finanzielle Risiko von Olympischen Winterspielen in Graubünden tragen. Bundespräsident Ueli Maurer: «Der Bundesrat will mit diesem Budget von einer Milliarde das Projekt steuern.» Damit verhindere er Spiele, die ausufern.

Der Bundesrat bekräftigt, dass die Kandidatur für Olympische Winterspiele zurückgezogen würde, wenn bis zur Abgabe des Bewerbungsdossiers kein ausgeglichenes Budget vorläge. Dies hatte er bereits in der Botschaft ans Parlament geschrieben.

200 Millionen Franken Reserve

Es liege ein neues Olympia-Budget vor, das unter Einbezug des Bundesbeitrages ohne Defizit abschliesse. Im Budget sei eine Reserve von rund 200 Millionen Franken eingebaut.

Maurer ist zuversichtlich: «Wir sind überzeugt, dass eine Milliarde reicht. Es enden ja auch nicht alle Grossprojekte mit Defiziten: In fünf Spielen haben vier im Durchführungsbudget mit Überschüssen abgeschlossen.»

Audio
Interview mit Bundespräsident Ueli Maurer (Géraldine Eicher).
aus Info 3 vom 13.02.2013.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 57 Sekunden.

Der Bundesrat hält aber auch fest, dass das IOC von allen Bewerbern für die Austragung von Olympischen Spielen eine staatliche Garantie verlangt, wonach das IOC von sämtlichen Kostenfolgen befreit wird. «Nach Auffassung des Bundesrates muss letztlich der Bund diese Verantwortung übernehmen», schreibt der Bundesrat.

Bündner umstimmen?

Eine repräsentative Umfrage zeigt: Im Moment liegen die Gegner der Spiele knapp vorne. Ändert die heutige Information des Gesamt-Bundesrats vielleicht die Meinung der Bündner? Maurer: «Das werden wir dann sehen. Die Bündner sind frei in ihrer Entscheidung. Sie werden das schon richtig machen.»

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Klar, schon aus Liebe zu seiner Bundesratskollegin aus dem Bndnerland trägt er, respektive tragen die Steuerzahlenden, die Defizitgarangtie in unbeschränkter Höhe. Mein Bauch schätzt mindestens 5 MilliARDEN. Dafür spart er anderswo, wo er kann, u. a. nicht wenig bei der Armee.
  • Kommentar von Mike Steiner , Winterthur
    Hoffentlich killt der kluge Bundnergrind diese Olympia-Schnapsidee an der Urne. Und zwar gründlich. Dem privaten Gewinnstreben einiger weniger auf (Defizitgarantie- und Umwelt-) Kosten der Allgemeinheit muss Einhalt geboten werden. Die Politik muss einsehen, dass dieses Land WILLENS ist, ausbeuterisches Streben IN ECHT zu unterbinden!
  • Kommentar von E.Wagner , Zug
    Die Titel ist nicht korrekt! Es sollte heissen der Steuerzahler trägt Olympia-Defizit
    1. Antwort von A. Planta , Chur
      Der Titel ist schon korrekt: Die Bündner stimmen darüber ab und bei einer allfälligen Annahme tragen eben Wir (die ganze Schweiz) das Defizit.
    2. Antwort von Alex Bauert , Köniz
      Stimmt völlig - nicht der Bund trägt die Kosten eines Defizits, sondern die SteuerzahlerInnen! Wer sicher nicht zahlen wird: Die BundesräteInnen, die ParlamentarierInnen mit geschickten Steuererklärungen, etc.
      I bi sicher: D'BündnerInnen stimmäd nei! Zum Glück!