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Wenn der Zivi den Lehrer vertritt
Aus Tagesschau vom 25.08.2015.
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Schweiz Bundesrat bricht Lanze für Zivi-Einsätze an Schulen

Mehr Zivildienstleistende an Schulen, das will Wirtschafts- und Bildungsminister Johann Schneider-Ammann. «Wir wollen die Zivis richtig und sinnvoll einsetzen», sagte der Bundesrat anlässlich eines Schulbesuches in Bern-Bümpliz.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann tauschte sein Büro mit dem Schulzimmer. Dabei wurde deutlich: Er hofft weiterhin, dass bald mehr Zivildienstleistende an Schulen tätig sein können. Das gab er beim Besuch der Schule Stapfenacker in Bern-Bümpliz zu verstehen.

Der Gesellschaft dienen

Der Bundesrat tauschte sich mit Behördenmitgliedern, Vertretern der Schule und Eltern aus. Mit dabei war auch Beat W. Zemp, Präsident des Lehrerdachverbands LCH.

«Wir wollen die Zivis richtig und sinnvoll einsetzen»; betonte Schneider-Ammann. «Sie sollen der Gesellschaft dienen.» Mit seinem Besuch wolle er Praxiserfahrung sammeln, damit er im Ständerat auch argumentieren könne.

Auch Beat W. Zemp sprach sich erneut für Zivildiensteinsätze an Schulen aus. Wichtig sei, dass sich der Einsatz am Bedarf der Schulen orientiere.

Einen erweiterten Einsatz von Zivis an Schulen lehnte der Nationalrat im Mai ab. Der Ständerat in der Herbstsession.

Zivis bereits im Einsatz

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Aktuell dürfen 150 Schulen in 18 Kantonen Zivis einsetzen. Im vergangenen Jahr wurden 330 Einsätze an Schulen geleistet. Voraussetzung ist, dass es sich um eine Schule mit integrativen Schulmodell handelt. Zudem müssen an den betreffenden Schulen behinderte und leistungsschwache Kinder in Regelklassen unterrichtet werden.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von F.Riedo , Bern
    Jetzt mit dem Spardruck will man sogar ungeschulte Zivildienstleistende meist noch fast Jugendliche ohne Lebenserfahrung auf Schüler loslassen. Dies finde ich unüberlegt und fahrlässig. Genauso, wie man Zivildienstleistende als Hilfspfleger, Asylatenbetreuer etc. einsetzt. Schliesslich haben Zivis keine Sozialarbeiterausbildung.Ob Armee oder Zivildienst, der Staat stiehlt jedem Schweizer Bürger mehr als ein Jahr seines Lebens ohne Entlohnung und jegliche Gegenleistung.
    1. Antwort von René Mühlemann , Wädenswil
      Falsch Hr. Riedo, die Zivis erhalten ein Taggeld aus der EO. Die Zivis sind etwa in dem Alter oder etwas älter wie SeminarabgängerInnen bei ihrem Berufseinstieg als Lehrer. Zudem haben sie andere Aufgaben als die LehrerInnen. Sollte eigentlich aus dem Artikel klar ersichtlich sein.
  • Kommentar von Rolf Bolliger , Orpund
    Wer den Bericht RICHTIG gelesen hat und versteht, erkennt, dass es bei den "ZIVIS" nicht um Stellen als LEHRER geht, sondern um soziale Nebenaufgaben! Wir sind ja soweit, dass in den Schulen immer mehr ERZIEHUNGS-Aufgaben nachgeholt werden müssen, die im Elternhaus nicht getätigt wurden (erziehen zu Anstand, schlichten und andere Begleitungen)! Da die Zivildienstleister sowieso meistens aus der humanen, toleranten und Anti-Armee-Szene stammen (!), freuen sich die Befürworter dieser Möglichkeit!
  • Kommentar von Nico Basler , Basel
    Zuerst behindert unser leicht überforderter Herr Johann Schneider uns seine dafür verantwortliche Direktion die Aus- und Weiterbildung jahrelang und jetzt findet der das noch super. Schickt den endlich in die Pension das kommt unser Land günstiger.