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Chef einer Goldfirma entführt Unternehmer und Familie als Geiseln genommen

  • Gemäss der Neuenburger Polizei haben sechs Unbekannte in La Chaux-de-Fonds am Freitagmorgen einen Konzernleiter und seine Familie gefangen genommen.
  • Die Fremden zwangen den mit Gold handelnden Firmenchef zur Herausgabe einer bestimmten Menge des Edelmetalls.
  • Weil der Konzernleiter den Forderungen nachkam, liessen die Unbekannten ihre Geiseln frei und flüchteten an die französische Grenze.
  • Die Polizei fahndet nun in der Schweiz und in Frankreich nach den Tätern und der Beute.

Die Bande habe die Goldhändler-Familie am frühen Morgen in ihrem Haus in La Chaux-de-Fonds in ihre Gewalt gebracht, teilte die Neuenburger Kantonspolizei mit. Die Kriminellen zwangen den Vater, eine grössere Menge Gold aus seiner Spezialfirma für Edelmetalle zu holen und es ihnen auszuhändigen.

Dann fuhren sie mit ihren Geiseln weiter bis in die Gegend von Biaufond an der Grenze der Kantone Neuenburg und Jura sowie Frankreichs. Dort liessen sie sie zurück. Die Familienangehörigen seien gesund und sicher geborgen worden, teilte die Polizei mit.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Man beachte wie besonders auffällig nichts, rein gar nichts zur Täterschaft erwähnt wird. Da waren offenbar Profis am Werk, oder....???
  • Kommentar von Sascha Freitag  (SF)
    Wer mehr Geld hat, muss sich auch mehr um seine Angehörigen fürchten. Wenn es dann mal ganz schlimm endet, steht das viele Geld (oder Gold) in keinem Verhältnis zum Leid. Gut, dass in diesem Fall nur Ersetzbares abhanden kam.
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Ein neues Phänomen scheint sich hierzulande niederzulassen. Geiselnahmen von Konzernleitern könnte bald zur Tagesordnung werden. Es ist verrückt, das die meisten Banditen mit ihrer Habe flüchten und über die offene (!!!!!!!)Grenze (Schengen sei Undank) abhauen können. Wenn das so weitergeht, müsst man wieder über die reguläre Grenzkontrolle nachdenken und dementsprechend haneln. Weg mit der PFZ!
    1. Antwort von Marcel Halbeisen  (BadTicket)
      Glauben Sie im ernst dass solche Verbrecher ganz normal über die Grenze fahren? Oder wollen Sie evt. eine Mauer um die Schweiz bauen?
    2. Antwort von Patrik Schaub  (Kripta)
      Da die Schweiz jeden Gugus des nahen Auslands übernimmt, und deshalb im Politcabaret auf ewig hinterherhinkt, war dies nur eine Frage der Zeit, liebe Frau Zelger.
    3. Antwort von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
      Ich lach mich schlapp Frau Zeiger. Die Forderung nach regulärer Grenzpolizei. Waren Sie schon einmal in jenem Grenzgebiet der Schweiz zwischen Neuenburg und Frankreich. Da gibt es Strässchen, wo nicht einmal die Grenze angezeigt wird mit einem Schildchen oder so. Das war als die Schweiz noch geschlossene Grenzen hatte und alles bester Manier verlief und alle BürgerInnen glücklich waren, nicht wahr. Die Menge an Grenzübertritten auf den Strassen ist nicht zu kontrollieren, schlicht nicht mehr.
    4. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Die Grenze zwischen Neuenburg und Frankreich war noch nie geschlossen, Schengen hin oder her. Kann mich an ein Lager erinnern, wo wir frei hin und her pendelten. Einkaufen und Wasser holen in F, Campen in CH. Und aus einer Geiselnahme, gleich "ein neues Phänomen" zu machen ist schon ein bisschen gewagt. Zumal es das schon immer ein paar Mal pro Jahr gegeben hat gemäss Polizeilicher Kriminalstatistik der Schweiz.