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CO2-Bilanz Dank dieser Massnahmen soll die Armee grüner werden

  • Die Armee setzt künftig vermehrt auf Elektrofahrzeuge, nachhaltige Treibstoffe, alternative Heizsysteme und eigenen Strom durch Solaranlagen.
  • Mit diesen und weiteren Massnahmen will das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) bis spätestens 2050 eine ausgeglichene CO2-Bilanz erreichen.
  • VBS-Vorsteherin Viola Amherd hat auf dem Waffenplatz in Chamblon VD das neue Umweltleitbild des VBS und einen ersten Aktionsplan vorgestellt.
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Archiv: Energiestrategie 2050 – Netto-Null-Ziel erreichbar
04:33 min, aus Echo der Zeit vom 26.11.2020.
abspielen. Laufzeit 04:33 Minuten.

Der erste von mehreren Aktionsplänen definiert Massnahmen im Bereich Energie und Klima. Gefordert ist vor allem die Armee, die rund 98 Prozent des CO2-Ausstosses des VBS verursacht. Am meisten Emissionen produzieren die Bereiche Mobilität und Immobilien.

Weg von fossilen Treibstoffen

Bei den Fahrzeugen will das VBS den Verbrauch von fossilen Treibstoffen reduzieren. Zum einen sollen fossil betriebene Fahrzeuge wo immer möglich durch elektrische Alternativen ersetzt werden. Bei den Verwaltungsfahrzeugen sei dies bereits heute der Fall, schreibt das VBS in einer Medienmitteilung. Grundsätzlich beschaffe das VBS für die Bundesverwaltung Elektrofahrzeuge. Zum anderen prüft das VBS den Einsatz von nachhaltigen Treibstoffen. Diese sollen sowohl bei den Fahrzeugen als auch bei den Flugzeugen zum Einsatz kommen.

Damit die Gebäude weniger CO2 ausstossen, will das VBS bis 2030 sämtliche Ölheizungen durch alternative Heizsysteme ersetzen. Zudem will das VBS vermehrt selbst Strom produzieren. Dies soll insbesondere mit Fotovoltaikanlagen auf allen geeigneten Dach- und Fassadenflächen umgesetzt werden.

Kosten von 650 Millionen Franken

Für die Umsetzung aller Massnahmen im Aktionsplan Energie und Klima schätzt das VBS die Kosten auf rund 650 Millionen Franken bis 2030. Insgesamt hat das VBS 60 habe Massnahmen beschlossen, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Nächstes Jahr sollen die Aktionspläne in den weiteren Umweltbereichen wie zum Beispiel Lärm, Boden oder Wasser vorliegen.

SRF 4 News, 31.08.2021, 14:30 Uhr;

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Diese Meldung der Armeeführung verunsichert viele Armeebefürworter, die sich nach einer solchen unüberlegten Meldung (Armee mit Elektrofahrzeugen!) fragen, brauchen wir überhaupt noch neue Flieger. Solche undurchdachte Ideen schaden der Glaubwürdigkeit an eine wirksame Landesverteidigung.
  • Kommentar von Roger Gasser  (allesrotscher)
    Ich bin innerlich in ein Gelächter ausgebrochen. Wie irrwitzig wir doch sind. Wir machen uns für den Umweltschutz stark während wir gleichzeitig unsere Mit-Erden-
    buerger bekämpfen. Ambivalent oder doch schon schizophren?
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Wen genau bekämpft die CH-Armee?
    2. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Roger Gasser: Die Schweizer Armee bekämpft niemanden, sondern ist eine reine Verteidigungsarmee, falls uns jemand bekämpft.
  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Als überzeugte Befürworter einer eigenen Armee, habe ich beim Lesen dies Artikel schon Zweifel an unserer Armeeführung. Eine kleine Alternative zu dieser Schnapsidee, wäre die Schaffung von drei Radfahrerregimenter, wie zu früheren Zeiten.
    1. Antwort von Michael Roth  (AuteSack)
      Ich sehe den Schnaps in der Idee nicht.
      PV auf alle Dächer, bessere Heizsysteme, Wärmedämmung and Gebäuden wo es geht.
      Elektrofahrzeuge und Power to fuel höher sich dann schon abenteuerlicher an. Aber wenn man bedenkt, dass Fossile Treibstoffe immer noch aus dem Ausland kommen müsste das eigentlich schon lange umgesetzt worden sein.
      Auch Tanks in einem Berg sind dann mal leer.
      Spätestens da werden Pferde und Velo wieder gebraucht!