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Ackermann: «Das erste Etappenziel ist erreicht»
Aus News-Clip vom 24.11.2020.
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Corona-Pandemie Task-Force-Chef: «Das erste Etappenziel ist erreicht»

Martin Ackermann, Leiter der Covid-Taskforce, rechnet damit, dass sich die Fallzahlen zielgemäss etwa alle zwei Wochen halbieren werden.

Martin Ackermann, Präsident der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes, sieht die Schweiz bei der Eindämmung des Coronavirus auf dem richtigen Weg. Momentan halbierten sich die Fallzahlen alle zwei Wochen.

«Das erste Etappenziel ist erreicht», sagt Ackermann am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Es sei grossartig, wie viele Menschen dazu beitrügen. Wenn die Entwicklung so weitergehe, erreiche man viel: «Wir bekommen mehr Luft, die Kapazitäten beim Contact Tracing, in den Spitälern, aber auch für die Unternehmen werden grösser.»

Shutdown in der Westschweiz hat gewirkt

Aktuell verzeichnet die Romandie die tiefste Reproduktionszahl. Ackermann erklärt das mit den strengen Massnahmen in Form eines Shutdowns die in den Westschweizer Kantonen seit Wochen in Kraft sind. «Die Massnahmen haben dort sehr wahrscheinlich schon eine Wirkung gezeigt angesichts der hohen Infektionszahlen», sagt auch Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim Bundesamt für Gesundheit (BAG).

In den anderen Gebieten der Schweiz liege die Reproduktionsrate derzeit vielerorts über 0.8, und einige Regionen weisen derzeit eine Reproduktionsrate von mehr als 1 auf, was ein exponentielles Wachstum der Fallzahlen bedeutet. Dies weise darauf hin, dass die Situation weiterhin fragil sei, so Ackermann.

«Es könnte schnell wieder zum Anstieg der Fälle kommen», sagt Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, Rudolf Hauri, wenn man nun «zu rasch wieder die Maske ablegt oder näher zusammenrückt». «Stagnierende Falllzahlen sind kein Grund zur Entspannung», so Hauri weiter. Und auch Ackermann sagt, dass es auch für die Freiheiten jedes Einzelnen und die Wirtschaft jetzt zentral sei, weiter dranzubleiben.

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Hauri: «Stagnierende Fallzahlen sind kein Grund zur Entspannung»
Aus News-Clip vom 24.11.2020.
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SRF 4 News, 24.11.2020, 15 Uhr;

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Rüegger  (Thomas Rüegger)
    Als die Zahlen deutlich sanken, teilte uns der Experten-Chef mit, dass die Massnahmen des Bundesrates mit Sicherheit ungenügend seien. Trotzdem sanken die Zahlen.
    Jetzt, genau an dem Tag, als deutlich wird, dass die Kurve wieder abflacht, dass also die Zahlen weniger stark sinken als in den letzten zwei Wochen, kommt das Lob und die Mitteilung, dass das Etappenziel erreicht sei.
    Alternative Fakten?
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  • Kommentar von Heike Miller  (Heike Miller)
    Etappenziel erreicht weil sich viele nicht mehr testen lassen oder weil die Massnahmen der Taske-Force und des BAG empfohlen und umgesetzt haben? Kann man wirklich sagen, dass die Massnahmen Wirkung zeigen? Ich bezweifle das sehr und kenne einige, welche sich nicht mehr testen lassen, zum einen wegen der Konsequenzen und zum anderen weil vor den Testgebäude sehr lange Warteschlangen sind und weil es sehr unangenehm ist. Ich meinerseits denke, dass es nach wie vor viele haben und wir damit leben
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  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Ähnlich wie der Bund mit ungebrochener Regelmässigkeit zu tiefe Steuereinnahmen prognostiziert und sich standhaft weigert, etwas an der Berechnung zu ändern, zeichnet die Taskforce ein zu düsteres Zukunftsszenario und weigert sich, positive Signale zu werten und auszusenden.
    Während an Ersterem wenigstens medial und politisch immer mal wieder Kritik geäussert wird, bleibt Letzteres unkommentiert.
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    1. Antwort von Michael Zimmermann  (Migu)
      Ein bizarrer Kommentar unter einem Artikel, in welchem die Taskforce „positive Signale wertet und aussendet“. Das tat sie hiermit doch oder habe ich Sie falsch verstanden?
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