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Corona-Krise: Impfstart im grossen Stil beginnt
Aus Tagesschau vom 06.04.2021.
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Coronavirus Kritische Phase der grössten Impfaktion der Schweiz beginnt

  • Der Kanton Zürich hat am Dienstag das Impfzentrum in der Messe Zürich eröffnet. Weitere Impfzentren in Zürich wie auch in anderen Kantonen folgen in den nächsten Tagen.
  • Das ist notwendig, um das Impfziel zu erreichen und alle Impfwilligen bis im Juli geimpft zu haben.
  • Dafür müssen die Kantone 100'000 Dosen pro Tag verimpfen.
  • Bis Ende Juli erhält die Schweiz voraussichtlich 8.1 Millionen Impfdosen von Pfizer/Biontech und Moderna.

Im Impfzentrum in der Messe Zürich sollen bald bis zu 4000 Impfdosen pro Tag verabreicht werden. Neben dem Zentrum in der Messe Zürich werden in diversen Kantonen in den nächsten Tagen noch weitere Impfzentren eröffnet. So etwa in den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Basel-Landschaft.

Geimpft werden müssen viele – und es ist nicht sicher, ob der Nachschub der Dosen in regelmässigen Abständen bei den Kantonen eintreffen wird. Dennoch wollen die Kantone vorerst nur tagsüber und wochentags impfen. An den Wochenenden bleiben die Impfzentren zu. Andere Länder impfen auch übers Wochenende.

Für Sascha Nicol, Projektleiter der Impfzentren Hirslanden, ebenfalls ein vorstellbares Szenario. «Grundsätzlich ist das möglich, wenn die Gesundheitsdirektion uns hierfür diesen Auftrag erteilt, aber auch die Impfbereitschaft der Bevölkerung da ist und genug Impfdosen vorhanden sind.»

Die Kantone warten auf Impfdosen

Mit dem Ausbau der Kapazitäten in den Kantonen rückt das Impfziel des Bundes in greifbare Nähe. Denn laut der nationalen Impfstrategie sollen bis im Sommer alle, die sich impfen lassen wollen, die erste Dosis eines Corona-Impfstoffs erhalten. Dafür braucht es grosse Anstrengungen der einzelnen Kantone – sie müssen bis im Juni täglich bis zu 100'000 Impfdosen verabreichen können. «Die Kantone sind vorbereitet, sie wissen, was auf sie zukommt und sie werden diese 100'000 Dosen pro Tag auch verimpfen können», versichert Michael Jordi, Generalsekretär der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen- und direktoren.

Dies können sie jedoch nur, wenn der Bund die nötigen Impfstoffdosen auch regelmässig liefert. Momentan sind die Kantone dabei, die Lieferung der Impfdosen der vergangenen Woche zu verimpfen, danach sind sie auf Nachschub durch den Bund angewiesen.

Das BAG verspricht regelmässige Lieferungen

Das BAG versichert, dass dies möglich ist. So seien heute weitere 157'950 Impfdosen von Pfizer/Biontech in der Schweiz eingetroffen. Nächste Woche folge voraussichtlich eine grössere Lieferung von Moderna. Die Zahl der gelieferten Impfdosen soll in den kommenden Monaten weiter zunehmen.

So versichert das BAG heute auf Nachfrage, dass die Schweiz von April bis Ende Juli voraussichtlich weitere 8.1 Millionen Impfdosen erhalte. Dabei handelt es sich um die Impfstoffe von Pfizer/Biontech sowie Moderna. Drei Millionen dieser Impfstoffe sollen im Mai in die Schweiz kommen, weitere drei Millionen dann im Juni geliefert. Zudem wartet die Schweiz noch auf die Zulassung der Impfstoffe von Astra-Zeneca, Curevac und Novavax.

Bund und Kantone sind also zuversichtlich, dass die grösste Impfkampagne in der Geschichte der Schweiz gelingt. Vorausgesetzt, es gibt genügend impfwillige Einwohnerinnen und Einwohner sowie Firmen, die den versprochenen Impfstoff auch liefern.

Tagesschau, 06.04.2021, 19:30 Uhr

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58 Kommentare

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  • Kommentar von lorenz Bertsche  (lorenz.bertsche)
    Was mich wundert wie viele Menschen sich plötzlich auf diesem Portal reissen und sich schnell impfen wollen. Vor einigen Wochen waren auf diesem Portal noch viele Leser gegen das Impfen oder einen Impfzwang.
  • Kommentar von Peter Zuber  (Hä nuuh)
    Genug Zeit für die Vorbereitung hatte man ja.
    Trotzdem würde es mich wundern wenn ea klappen würde.
  • Kommentar von Esther Jack  (Jackes)
    Ich bin ein 56 jähriger Patient mit Autoimmunerkrankung. Der Kanton St.Gallen hat mich immer noch nicht impfen können. Aber mit hundert verschiedenen Jugendlichen stundenlang in einem Schulzimmer arbeiten, das verlangt er.
    Ich bin konsterniert.